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Was sind die Konsequenzen eines falschen ERP-Systems?

falschen ERP-Systems

Ist Ihre aktuelle ERP-Lösung wirklich eine Lösung? Oder eher Teil Ihres Problems?

Wenn wir die Implementierung von abas ERP bei neuen Kunden starten, stellen wir oft fest, dass eines der drei folgenden Szenarien auf sie zutrifft. Schauen wir uns die drei Situationen und die mit ihnen verbundenen Herausforderungen genauer an:

1. Gar kein ERP-System

Als Anbieter von ERP-Lösungen glauben wir natürlich an die Leistungsstärke unseres Produkts. Dass ein Fertigungsunternehmen oder Handelsunternehmen keine ERP-Software einsetzt, mag unvorstellbar erscheinen, dahinter steht aber nicht immer die bewusste Entscheidung gegen ein ERP-System oder fehlendes Bewusstsein für die Relevanz eines solchen Systems. Viele Unternehmen beschäftigen sich erstmals mit dem Thema ERP, wenn eine interne Expansion ansteht – und damit die Notwendigkeit, zuverlässigere Prozesse zu einem angemessenen Preis zu etablieren.

Eine Studie von Software Advice aus dem Jahr 2015 ergab, dass zwei Drittel der Unternehmen, die in ERP-Software investieren, vorher keine nennenswerte Lösung eingesetzt haben. 3 von 10 dieser Unternehmen gaben an, dass sie sich aufgrund von Unternehmenswachstum für ein ERP-System entschieden haben. Als andere Gründe wurden verbessertes Customer Relationship Management und eine höhere, abteilungsübergreifende Datentransparenz für alle Mitarbeiter genannt.

Vor dem Hintergrund des Wachstums und der Expansion kann die Wahl der richtigen ERP-Lösung die Entscheidungsträger in Bedrängnis bringen. Die Suche nach einem System, das alle Business-Funktionen unterstützt, wird oftmals zur echten Belastungsprobe, da die Entscheider sich meist noch um viele andere Dinge kümmern müssen. Die Folge dieser Überforderung ist nicht selten: Stillstand.

2. Ein lose Kombination separater Drittanbieter-Software

Nicht jedes Unternehmen wird über Nacht erfolgreich. Bei vielen langsam wachsenden Unternehmen findet man oft folgende Entwicklung: Ihr ERP-System besteht aus vielen separaten Softwareplattformen von Drittanbietern, die nicht alle zu 100 % miteinander kompatibel sind. Einige funktionieren gut mit den anderen Systemen, andere jedoch nicht.

Was ist aber die Konsequenz der Nutzung solcher ERP-Systeme, die eher einem Flickenteppich gleichen als einer integrierten Lösung? Zunächst einmal kann es für den Datenfluss im Unternehmen ein großes Problem bedeuten, da die Datenformate nicht miteinander kompatibel sind. Und wenn Informationen innerhalb eines Unternehmens nicht frei und in Echtzeit ausgetauscht werden können, behindert das die funktionsübergreifende Zusammenarbeit und kann sogar die Zusammenstellung steuerlich relevanter Daten erschweren. Außerdem verhindern separate ERP-Systeme oft Prozessoptimierungen und den Abbau von Datensilos, da die einzelnen Datenquellen voneinander isoliert bestehen. Wenn Unternehmen nicht von ihren Informationsspeichern profitieren können, auf die sie für Analysen oder KPIs angewiesen sind, errichten sie sich praktisch selbst eine unüberwindbare Barriere. Zudem kostet es mehr Zeit, Mitarbeiter in den verschiedenen Softwareoberflächen zu schulen. Und mit jedem neuen System steigt auch das Risiko von menschlichen Fehlern und vergrößert sich der Anteil von nicht dokumentiertem Wissen.

3. Selbstentwickeltes oder veraltetes ERP-System

„Das haben wir schon immer so gemacht“ sind die sieben tödlichsten Worte für jedes Unternehmen. Und sie fallen in jedem Gespräch über selbstentwickelte ERP-Lösungen mindestens einmal.

„Hauseigene“ ERP-Lösungen weisen ähnliche Probleme auf wie die oben beschriebenen separaten ERP-Lösungen, z. B. einen fehlenden Zugriff auf abteilungsübergreifende Echtzeitdaten. Aber fast alle von ihnen haben einen weiteren fundamentalen Fehler: Sie wurden nicht von ERP-Experten entwickelt.

Die isoliert voneinander bestehenden ERP-Systeme wurden wenigstens von Softwareentwicklern der jeweiligen Drittanbieter entworfen, auch wenn die Kombination der einzelnen Systeme zu unterschiedlichen Erfolgen führt. Selbstentwickelten ERP-Systemen fehlen jedoch häufig grundlegende Funktionen, auf die datenorientierte Unternehmen nicht verzichten können: Lieferantenunterstützung, einfache Anpassung und Integrationsmöglichkeiten für nützliche Drittanbieter-Software. Außerdem sind mit selbstentwickelten ERP-Lösungen oft Datensilos verbunden, die den Wissensaustausch verhindern. Das kann zu Datenduplizierung und damit zu überlasteten Datenspeicherressourcen führen.

Welche Lösung bietet abas ERP für diese drei ERP-Szenarien?

Es ist doch so: Hart umkämpfte Märkte warten nicht darauf, bis sich unschlüssige Unternehmen dazu entschieden haben, innovativ zu sein. abas ERP bildet die Grundlage für Unternehmen, die ihre Ressourcen durch Echtzeit-Datenaustausch und erweiterte Automatisierungsfunktionen transparenter steuern und jede Abteilung in ein zentralisiertes Netzwerk integrieren möchten.

Aufgrund des modularen Aufbaus und der vielen Konfigurationsmöglichkeiten bringt abas ERP außerdem viele verschiedene Anwendungen zusammen, um Unternehmensanforderungen so kostengünstig wie möglich zu erfüllen, sei es in den Bereichen Absatzplanung, CRM, Serviceabwicklung, Disposition usw. Und für den Fall, dass sich Unternehmen zwar von ihrem ERP-„Flickenteppich“ verabschieden, aber dennoch die eine oder andere lieb gewonnene Drittanbieter-Software behalten möchten, lässt sich abas ERP mit einer wachsenden Anzahl an populären Anwendungen kombinieren und liefert trotzdem die Vorteile eines vollständig integrierten ERP-Systems.

Außerdem können sich Unternehmen, die mit abas ERP zusammenarbeiten, auf kompetente Mitarbeiter verlassen, die mit den Bedürfnissen von modernen Industrieunternehmen und Unternehmern vertraut sind. abas bietet nicht nur hochgradig anpassbare Software, sondern auch Schulungen, in denen Führungskräfte und Anwender mehr über das spezifische abas ERP-Paket ihres Unternehmens erfahren, mit unseren Experten sprechen und mit sich ähnlich denkenden Profis in ihrem Bereich austauschen können.

Ein ERP-System sollte für Sie arbeiten und nicht gegen Sie. Wenn Sie Ihr Unternehmen auch nur ansatzweise in einem der drei Szenarien wiedererkannt haben, sollten Sie darüber nachdenken, wie abas ERP auch Ihr Unternehmen verändern kann.

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