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EDI

EDI: Daten zuverlässig, schnell und weltweit übertragen

Produzierende Unternehmen sehen sich einem immer größer werdenden Kommunikationsaufwand gegenübergestellt. Durch Just-in-Time-Lieferungen, Variantenreichtum in der Produktion und den Wunsch nach maximaler Liefergeschwindigkeit von Kundenseite ist es wichtig wie nie, möglichst schnell sowohl intern als auch extern etwa mit Lieferanten Daten austauschen zu können.

Electronic Data Interchange (EDI) verbindet Geschäftspartner, Hersteller, Kunden und Lieferanten miteinander. Über eine Schnittstelle lassen sich Geschäftsdokumente automatisiert auch zwischen mehreren Partnern austauschen. Dabei kann eine solche EDI-Software Daten direkt aus dem ERP-System auslesen, was die Effizienz bei der Kommunikation weiter erhöht.
 


Was ist EDI?

Unter dem elektronischen Datenaustausch ist ein System zu verstehen, das verschiedene Stakeholder miteinander verbindet. Es betrachtet nicht ein Unternehmen isoliert, sondern setzt an der kompletten Wertschöpfungskette an. Hersteller, Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner werden so miteinander verbunden. Mittels etablierter Standards können wichtige Dokumente automatisch zwischen den IT-Systemen mehrerer Geschäftspartner ausgetauscht werden.

Beispielsweise lassen sich spezielle Kundenanforderungen, die beim Produzenten eintreffen, automatisch an einen Lieferanten weiterleiten. Denn die veränderten Anforderungen des Kunden bedingen es, dass auch die Vorleistungen anders aufgebaut werden. Durch die Automatisierung der Datenweitergabe können Unternehmen nicht nur die Effizienz erhöhen, sie minimieren auch das Risiko von Fehlern bei der Übertragung.

Letztlich bietet der Einsatz von EDI die volle Kontrolle über alle Waren-, Daten- und Geldflüsse. So kann ein flexibles Partnernetzwerk trotzdem ganzheitlich gesteuert werden.
 


Welche Vorteile bietet EDI?

Der elektronische Datenaustausch bringt Unternehmen vier wesentliche Vorteile:

1. Verlässliche Standards
Durch die EDI-Datenübertragung ist ein verlässlicher Fluss von Informationen gewährleistet. Schließlich existieren einheitliche internationale Standards wie etwa VDA, ANSI, ODETTE oder EDIFACT.

2. Zeitersparnis
Mitarbeiter müssen dank EDI weniger Telefonkonferenzen anberaumen oder Mails verschicken. Binnen Sekunden lassen sich Daten mit Kunden und Lieferanten auf der ganzen Welt austauschen. Automatisch werden die Informationen vom System verarbeitet, sodass manuelle und zeitraubende Prozesse entfallen.

3. Geschäftsprozesse beschleunigen
Durch EDI lassen sich gleich eine ganze Reihe von Geschäftsprozessen beschleunigen. Weil Daten auf elektronischem Wege zuverlässig, ohne Zeitverlust und exakt übermittelt werden, entfallen Nachbearbeitungen oder manuelle Erfassungen. Liefer-, Rechnungs- und Zahlungsprozesse werden deutlich beschleunigt, was auch positive Auswirkungen auf Cashflow und Lagerumsatz hat.

4. Weniger Fehler
Ebenfalls durch die automatisierte und elektronische Datenübertragung bedingt, vermeiden Unternehmen nicht nur die Mehrfacherfassung von Daten. Auch das Fehlerrisiko bei der manuellen Dateneingabe wird minimiert.
 


Wie können EDI und ERP zusammen  funktionieren?EDI und ERP

ERP und EDI können gut miteinander harmonieren. Das ERP-System schafft eine einheitliche, zentrale Datenbasis im Unternehmen selbst. Hier laufen alle wichtigen Geschäftsprozesse aus allen Abteilungen zusammen. Diese Datenbasis nutzt die EDI-Software, um wichtige Informationen an Kunden oder Lieferanten weiterleiten zu können. Ein Beispiel:

Ein Kunde bestellt beim Produzenten eine neue Lieferung, die sofort vom ERP-System erfasst wird. Automatisiert leitet die Software die Daten an Fertigung und Einkauf weiter, damit mit der Produktion begonnen werden kann. EDI geht jetzt noch einen Schritt weiter: Die Software leitet den Auftrag des Kunden nicht nur bis zum Einkauf, sondern direkt zum Lieferanten weiter – ohne Zeitverlust und ohne Fehler. So kann der Lieferant die benötigten Vorprodukte direkt zum Produzenten liefern.

Genau so funktionieren EDI und ERP auch in anderen Bereichen. Beispielsweise können Rechnungen automatisch erstellt und an den Kunden übermittelt werden. Der Vorteil: Auch wenn der Kunde oder Lieferant ein anderes ERP-System nutzt als das eigene Unternehmen, kann die Kommunikation über EDI trotzdem stattfinden. Weil die EDI-Software mehrere, offene Standards unterstützt, kommt es nur selten zu Kompatibilitätsproblemen.

  • abas ERP Produktbroschüre

    In abas sind standardisierte EDI-Prozesse voll integriert. Das bedeutet einen erheblichen Wettbewerbsvorteil, denn die Integration der standardisierten EDI-Prozesse gemäß VDA, ODETTE, EDIFACT oder ANSI X12 automatisiert Abläufe, minimiert manuellen Aufwand und eliminiert Fehlerquellen. Mehr über EDI und abas erfahren Sie in unserer Produktbroschüre

Für welche Branchen ist die Integration von EDI in ERP geeignet?

EDI und ERP: Daten schnell und zuverlässig weltweit übertragen

EDI-Software wird insbesondere in der Automobilindustrie eingesetzt, findet aber auch im Handel eine breite Verwendung. Seine Vorteile kann EDI überall da ausspielen, wo Produkte sehr kurzfristig und sehr zuverlässig geliefert werden müssen. Denn durch die Automatisierung der Daten- und Dokumentenübertragung kann die Liefergeschwindigkeit erhöht werden.

Zudem ändern sich insbesondere in der Automobilindustrie Zeitpläne mitunter rapide. Dadurch müssen auch die eigentlichen Hersteller auf die Flexibilität der Zulieferer bauen können. Nur mit reibungsloser Kommunikation ist es möglich, Projekte zwischen Kunden und Lieferanten koordinieren zu können.

Mittlerweile ist EDI-Software auch für immer mehr Handelsunternehmen ein absolutes Muss:

  • Handelsunternehmen verfügen häufig über ein weltweites Netz an Zulieferern und Kunden. Entsprechend hoch ist der Kommunikationsaufwand.
  • Der EDI-Standard ist internationalisiert, sodass er die Anforderung des weltweiten Einsatzes abdecken kann.
  • Automatisch können Handelsunternehmen eingehende Aufträge an die Lieferanten weiterleiten. Auch wenn es Probleme etwa in der Produktion eines Lieferanten gibt, können diese Informationen direkt übermittelt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.
     

Wer ist alles an EDI beteiligt?

Die Frage sollte eigentlich lauten: „Wer ist nicht an EDI beteiligt?“ Natürlich ist es die Aufgabe des EDI-Entwicklers und der unternehmensinternen IT-Abteilung, die Software als solche in die bestehende Infrastruktur zu integrieren. Doch betroffen sind hiervon praktisch alle Prozessbeteiligten:

  • Abteilungen 
    Im Unternehmen sind in der Regel alle Abteilungen an ein ERP-System angebunden. EDI nutzt diese vorhandene Datenbasis, um Informationen weiterzuleiten. Das bringt beispielsweise Vorteile für den Einkauf mit sich, müssen die Mitarbeiter Daten doch nicht mehr manuell überprüfen und weitergeben. Das senkt die Fehleranfälligkeit, erhöht die Effizienz und schafft Freiräume für andere Aufgaben.
  • Kunden 
    Kunden möchten heute nicht mehr nur qualitativ hochwertige Produkte erhalten, sondern auch möglichst schnelle Lieferungen. Durch EDI sinkt der Kommunikationsaufwand sowohl für den Kunden als auch den Produzenten, was wiederum zu einer schnelleren Lieferzeit führt.
  • Lieferant 
    Lieferanten sehen sich immer komplexeren Anforderungen von Produzentenseite gegenübergestellt. Zudem müssen auch sie immer schneller liefern, sich dabei zusätzlich auf sich ändernde Lieferbestellungen einstellen. Auch hier sorgt EDI für deutlich effizientere Kommunikation unter den Geschäftspartnern und eine reibungslose Übertragung der notwendigen Informationen.

Fazit: EDI vereinfacht die Kommunikation

Werden Daten per EDI papierlos und automatisch zwischen Herstellern, Lieferanten und Kunden ausgetauscht, erhöht das die Effizienz von Geschäftsprozessen enorm. Denn zum einen wird die Geschwindigkeit der Kommunikation erhöht, zum anderen kann die Fehleranfälligkeit beim Datenaustausch minimiert werden. Die EDI-Software kann dank ihres offenen Standards an unterschiedliche ERP-Systeme angebunden werden und die hierdurch vorhandene Datenbasis ideal nutzen.

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