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Elektroindustrie

ERP für Elektro und Elektronik

Heute noch State of the Art, morgen bereits ein alter Hut: Die Halbwertszeit neuer Technologien sinkt immer schneller – für Fertigungsbetriebe der Elektronikindustrie eine große Herausforderung. Verschärft wird die Situation durch Preisdumping auf globalen Märkten und zunehmende Rohstoffknappheit. Trotz immer kürzerer Innovationszyklen und wachsendem Konkurrenz- und Kostendruck rentabel zu produzieren, erfordert die durchgängige IT-Unterstützung aller betrieblichen Prozesse.

Schaffen Sie eine zukunftsfähige IT-Basis und gewinnen Sie den Wettlauf mit der Zeit!
 

  • Varianten- und Serienfertigung
  • Auftragsfertigung
  • Electronic Manufacturing Services (EMS)
  • Design for Manufacturing (DFM)
  • Verlängerte Werkbank
Elektronik
  • Kundenstory Auerswald GmbH & Co. KG: Keine Angst vor 2018

    Die ITK-Anlagen von Auerswald zeichnen sich durch Zuverlässigkeit, Flexibilität und Upgradefähigkeit für zukünftige Erweiterungen aus. Dies gilt auch für das ERP System von abas, welches das Telekommunikationsunternehmen seit 1992 einsetzt.
  • Kundenstory ADAPT Elektronik GmbH: High-Tech-Kabel für alle Fälle

    Die unterfränkische ADAPT Elektronik GmbH produziert seit über 40 Jahren High-Tech-Verbindungstechnik. Mit der abas ERP Software optimiert ADAPT seine internen und übergreifenden Geschäftsprozesse größtenteils selbst. Dank effizienter Workflows steigt der Unternehmensgewinn Jahr für Jahr.

Warum Geschwindigkeit in der Elektronikindustrie alles ist – und wie ERP Software dabei hilft

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Time-to-Market entscheidend
Ob Telekommunikation, Unterhaltungselektronik, Hausgeräte oder industrielle Einsatzbereiche wie Steuerungstechnik, Laser oder Messtechnik: In kaum einer anderen Branche ist die Innovationskraft so hoch und die Produktlebenszyklen so kurz wie in der Elektronikindustrie. Ein Drittel ihres Umsatzes erzielt die Branche mit Produktneuheiten und knapp 10 Prozent ihres Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung – Tendenz steigend.

Für Elektronikunternehmen wird deshalb die Reduktion von Time-to-Market zum entscheidenden Erfolgsfaktor, um ihre Innovationsaufwendungen zügig zu amortisieren.

Risikofaktor Entwicklung
Die Hersteller verlagern Entwicklungsleistungen zunehmend auf ihre Zulieferer. Damit schwinden die Marktanteile für klassische Lohnfertigung und EMS-Dienstleister geraten unter Druck: Wer nicht mit internationalen Billigpreis-Anbietern in den Ring steigen möchte, muss sich künftig als Entwicklungspartner positionieren, um eine höhere Wertschöpfung im Unternehmen zu generieren.

Elektronikfertiger tragen dadurch nicht nur einen erheblich höheren Anteil des Produktrisikos, sondern sie müssen auch den Spagat zwischen projektbasierter Entwicklung und automatisierter Serienfertigung schaffen – bei immer kürzeren Lieferfristen, längeren Beschaffungszeiten und steigenden Qualitätsansprüchen.

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Umsatztreiber Digitalisierung

Doch der hohe Innovationsgrad birgt nicht nur Risiken, sondern auch Wachstumschancen: Die Elektroindustrie gilt als Leitbranche für die Digitalisierung und ist damit in einer Schlüsselposition, um das Potenzial der digitalen Transformation zu heben. Die Vernetzung intelligenter Produkte nimmt zu und in nahezu allen privaten und industriellen Anwendungen steigt der Elektronikanteil exponentiell. In asiatischen und lateinamerikanischen Schwellenländern entstehen neue Märkte, die den ohnehin hohen Exportanteil der Elektroindustrie weiter befeuern.

Während vor fünf Jahren noch rund 40 Prozent der IT-Lösungen in Elektronik-Unternehmen Eigenentwicklungen waren, sind heute zunehmend hochprofessionelle, branchenspezifische ERP Systeme im Einsatz. Denn nur Elektronikfertiger, die ihre Prozesse von der Entwicklung bis zur Produktion effizient managen, sind dem Wettbewerb einen Schritt voraus.

Innovation macht den Unterschied zwischen einem Anführer und einem Anhänger aus.

Steve Jobs

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Kundennaher Entwicklungsprozess 
Mit der erweiterten Fertigungstiefe wächst die Nähe zum Kunden und die Komplexität des Projektmanagements. Neue Produkte müssen in enger Abstimmung mit Herstellern entwickelt und konstruiert werden, neue Kompetenzen über Partner-Netzwerke abgedeckt werden.

Direkt an die ERP Software gekoppelte CAD-/PLM-Systeme und moderne Kommunikationstechnologien wie EDI automatisieren den internen und externen Informationsaustausch und verkürzen die Zeit bis zur Produktreife.
 

Automatisierte Warenwirtschaft 
Kurze Lieferfristen und minimale Kapitalbindung im Lager – Elektronik-Unternehmen müssen diese beiden widersprüchlichen Ziele unter einen Hut bringen. ERP Systeme mit ausgefeilter Materialwirtschaft helfen bei der Ermittlung des optimalen Lagerbestands, um Liefertreue zu gewährleisten, ohne teure Überhänge an Bauteilen zu bilden, die bei Technologiesprüngen rapide an Wert verlieren.

Integrierte Qualitätssicherung 
Qualität zählt neben Geschwindigkeit zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren der Elektronikbranche. Ob Luft- und Raumfahrt oder Medizintechnik – immer mehr Hightech-Produkte müssen hohen Sicherheitsanforderungen gerecht werden.

ERP Lösungen mit Features wie der Chargenrückverfolgung und Seriennummernverwaltung ermöglichen Fertigungsbetrieben unproblematisch die Einhaltung höchster Qualitätsstandards.
 

Skalierbare Fertigung
Ob Einzelfertigung, Varianten- oder Serienproduktion, große Stücklisten, hochgradig automatisierte Fertigung mit Bestückungsautomaten oder verlängerte Werkbank – Fertigungsbetriebe der Elektronikindustrie benötigen ein hochflexibles, branchenspezifisches ERP System, das alle Fertigungstypen abbildet, Produktionsanlagen durch Just-in-Time-Steuerung optimal auslastet und so Rüstkosten und Durchlaufzeiten senkt.

ERP Software für die Elektroindustrie

Technologieführer der Elektronikbranche sind auf Draht

Globalisierung und Digitalisierung erhöhen die Geschwindigkeit in der Elektronikbranche. Geschäftsmodelle müssen überdacht und betriebliche Abläufe beschleunigt werden. Ein moderner Maschinenpark allein reicht nicht mehr aus, sondern maßgeschneiderte ERP Systeme vernetzen Kunden, Lieferanten, Partner, Maschinen und Werkstücke.

Optimieren Sie Ihre Prozesse und geben Sie das Tempo vor!

Zu den wichtigsten ERP Features in der Elektroindustrie zählen u.a.:

  • Variantenmanagement: Standard-, Alternativ- oder ergänzende Artikelstrukturen
  • Auftrags-/projektbezogene Fertigungsliste, wachsende projektbezogene Fertigungsliste, editierbare Auftragsfertigungsliste
  • Chargen-/Seriennummernverwaltung
  •  Vor-, mitlaufende und Nachkalkulation: genaue Kalkulation und permanenter Vergleich von Vor- und Nachkalkulation auf Projekt- und Kundenebene
  • Bestandsbewertung nach unterschiedlichen Bewertungsverfahren
  • Geräteakte mit Lifecycle-Stückliste und Ersatz-/Verschleißteileliste
  • Kapazitätsplanung
  • Fertigungs-/Montageplanung mit grafischem Leitstand
  • Verlängerte Werkbank / Fremdfertigung
  • Serviceabwicklung: Management aller Serviceleistungen zu einem verkauften Produkt, wie z.B. Wartung und Reparatur
  • EDI-Kommunikation
  • CAD/PLM-Integration
  • Product-Lifecycle-Management über das integrierte Projektmanagement
  • Wichtige Kennzahlen und Auswertungen für die Elektroindustrie / Elektronikindustrie, z.B.  ABC-Analysen, Auftragseingang/-bestand/-reichweite sowie Auslastungsgrad in der Fertigung, Lagerbestand/-reichweite/-umschlag, Fertigungseffizienz (Durchlaufzeiten, Rüstminimierung, Maschinenausfall, Reparaturhäufigkeit und -kosten), Einkaufseffizienz (Preisentwicklung, Losgrößen, Beschaffungskosten, Lieferantenreklamationen), Auswertung der Innovationseffizienz (F+E-Kosten vs. Umsatz mit Neuprodukten, Neukundengewinnung, Kosteneinsparung)
  • Mobile Anwendungen, z.B. für Verkauf, Einkauf, Service, Lager

Mit der Absatzplanung erhalten Sie eine Vorschau auf zukünftige Bedarfe und Absätze. abas ERP bietet Ihnen die größtmögliche Entscheidungssicherheit bei der Planung unternehmensweiter Ressourcen und Kapazitäten - auch auf lange Sicht. Denn die dynamische Planung berücksichtigt aktuelle Informationen. Mit Hilfe von Analysewerkzeugen können Sie Trends frühzeitig identifizieren.

Mit abas ERP steuern Sie effizient Ihren gesamten Beschaffungsprozess von Anfragen über Bestellvorschläge und Bestellungen bis zum Wareneingang und zur Rechnungsprüfung. Der abas Einkauf schafft die besten Voraussetzungen dafür, dass alle benötigten Materialien und Teile zu optimalen Konditionen eingekauft und pünktlich zur Verfügung gestellt werden können.

Eine exakte Planung ist der Schlüssel zum Erfolg. Advanced Planning and Scheduling (APS) visualisiert relevante Prozesse, Materialien und Kapazitäten für eine schnellere und effektivere Planung. So kann Ihr Team in der Produktion Material- und Kapazitätsengpässe schnell identifizieren und entsprechend reagieren.

Mit abas ERP managen Sie Ihre kompletten Fertigungsprozesse, planen Ressourcen und Terminen und überwachen Ihre Produktionsabläufe. Das ERP-System unterstützt Fertigungsverfahren wie die auftragsbezogene Fertigung, Kleinserien- und Serienfertigung sowie Massenfertigung. Ihre individuellen Abläufe mit Betriebsstätten, Arbeitsplätzen, Maschinen- und Personalkapazitäten bilden Sie präzise im ERP-System ab.

Noch nie war es so leicht, Fertigungsaufträge mit abas ERP zu verwalten. Passen Sie Ihr Fertigungs-auftragsmanagement in unserem unkomplizierten, benutzerfreundlichen Dashboard ganz an Ihre Bedürfnisse an. Identifizieren und beseitigen Sie Engpässe und Bestandsprobleme im Handumdrehen und behalten Sie Status und Planung der Fertigungsaufträge dank der grafischen Darstellung immer im Blick.

Mit abas ERP haben Sie Ihre Bestände im Griff. Alle Bestandsbewegungen zwischen Lieferanten, Kunden, Produktion und Lagern werden vom ERP-System geplant, verwaltet und gesteuert. Die ERP-Software hilft Ihnen bei der optimalen Koordination des Warenflusses und sorgt für optimale Lagerbestände, einen schnelleren Lagerumschlag sowie eine hohe Lieferbereitschaft.

Abas ERP in Aktion

Testen Sie abas ERP mit unserer virtuellen Fabrik

Keine Angst vor 2018

Die Auerswald GmbH & Co. KG ist in der Telekommunikationsbranche zuhause. Bereits seit 1992 ist abas ERP im Einsatz – ausschlaggebend damals wie heute waren die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit.

Wie viel „Hightech“ in ERP Systemen der Elektronikindustrie stecken sollte

Design – Entwicklungsmuster – Prüflabor – Designkorrektur – Prototyp – Designkorrektur – Prüflabor – Nullserie – Fertigungsplanung … Die Elektronikindustrie steht vor einem Dilemma: Einerseits muss die Zeitspanne von der Produktidee bis zur Serienfertigung schneller und günstiger werden, andererseits werden die Prozesse in Entwicklung & Fertigung von Hightech-Produkten immer komplexer und regulierter und damit kostenintensiver.

Ebenso wie es heute kaum noch vorstellbar wäre, Leiterplatten ohne SMD-Linien manuell zu bestücken und von Hand zu löten, müssen neben der Fertigung auch alle anderen Unternehmensprozesse rationalisiert werden. Denn wenn Fertigungsbetriebe in Schieflage geraten, liegt das in den seltensten Fällen an einer fehlenden Produktionsautomatisierung, sondern z.B. an Liquiditätsengpässen oder Beschaffungsdefiziten.

Die nötige Geschwindigkeit zu marktfähigen Preisen zu liefern ohne Abstriche bei der Qualität zu machen, gelingt nur mit einer Hightech-IT-Lösung, die unternehmensübergreifend alle Prozesse abbildet, automatisiert und vernetzt.

CAD-/PLM-Integration

Wichtig für eine größere Wertschöpfung von EMS-Dienstleistern ist die kundennahe und koordinierte Entwicklung. Die Einbindung von CAD- und PLM-Daten in das ERP System stellt sicher, dass Kalkulationen, Stücklisten und Fertigungspläne auf den aktuellsten Konstruktionsdaten basieren. Designänderungen und Varianten im Produktlebenszyklus werden zentral und für alle Abteilungen transparent verwaltet, so dass wichtige Prozesse beschleunigt und Fehler reduziert werden.

Skalierbarkeit & Internationalisierung

Die Elektronikbranche ist globaler aufgestellt denn je. Die Exportquote ist hoch und auch die Lieferketten mittelständischer Fertigungsbetriebe werden immer komplexer und internationaler. Eine multisitefähige, skalierbare ERP Software stellt länderspezifische Versionen zur Verfügung und integriert schnell und einfach neue Niederlassungen, Partner und Lieferanten.

Materialwirtschaft

Neben großen, flexiblen Stücklisten ist auch die verlängerte Werkbank typisch für Fertigungsbetriebe der Elektronikbranche. Das übersichtliche Handling von sich häufig ändernden Stücklisten ist für ERP Systeme deshalb ebenso Pflicht wie die Verwaltung von Konsignationslagern.

Qualität & Service

Präzision und Qualität sind in der Elektronikbranche unverzichtbar – nicht nur in der Fertigung, sondern auch im After-Sales-Service. Ziel ist eine ganzheitliche Traceability, die eine lückenlose Rückverfolgung von Produkten entlang der Lieferkette bis hin zum einzelnen Bauteil erlaubt. Von Vorteil ist eine ERP Geräteakte mit Lifecycle-Stückliste sowie eine integrierte Chargen- und Seriennummernverwaltung.

Produktionssteuerung

Die Kapazitätsplanung und Arbeitsvorbereitung ist in der Fertigung elektronischer Bauteile von großer Bedeutung. Ein branchenspezifisches ERP System glänzt mit Features, die Maschinenbelegung, Schichtpläne, Liefertermine und Lagerbestände in die Feinplanung einbeziehen, Stücklistenänderungen automatisiert an die Fertigung übermitteln und Auftragsreihenfolgen dynamisch anpassen.

Kalkulation & Controlling

Trotz immer kürzeren Produktlebenszyklen rentabel zu arbeiten, ist eine große Herausforderung für Fertigungsbetriebe der Elektronik- und Hightech-Branche. Kostenträgerrechnungen analysieren die Rentabilität von Kunden, Produkten und Komponenten und unterstützen – ggf. in Kombination mit BI-Tools – strategische Entscheidungen zur Unternehmensentwicklung.

Kommunikation 4.0

Zunehmend sind auch EMS-Dienstleister in die Entwicklung eingebunden und müssen den Dialog mit Kunden und Lieferanten intensivieren. Ein ERP System, das alle relevanten Daten in Kunden-, Projekt- und Lieferantenakten bündelt und über mobile Apps und EDI-Datenaustausch verfügbar macht, schafft hier einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Compliance

Der Einsatz von Substanzen in Produkten der Elektronikindustrie wird immer stärker reguliert durch Richtlinien wie beispielsweise RoHS, REACH und WEEE. Unternehmen der Elektronikbranche stehen bei der wachsenden Komplexität der Compliance-Anforderungen unter Druck. Hersteller und ihre Fertigungsbetriebe benötigen präzise Informationen über alle verwendeten Stoffe, um die Einhaltung der relevanten Umweltschutzvorschriften zu gewährleisten. Branchenspezifische ERP Systeme liefern passende Werkzeuge zur systematischen Speicherung und transparenten Nachvollziehbarkeit der Materialdaten.

Cloud/Saas

In der Smart Factory sind Partner, Maschinen und Werkstücke über eine gemeinsame technologische Plattform in Echtzeit vernetzt: die Cloud. Ein leistungsfähiges ERP-SaaS-Modell ist deshalb auch für die Elektronikindustrie Voraussetzung für das Gelingen der digitalen Transformation.

Alles passt, aber Sie sind sich immer noch nicht sicher?

Dann überlegen Sie, welchem Software-Anbieter Sie zutrauen, Ihr Unternehmen auf dem Weg von der Hightech Factory zur Smart Factory zu begleiten. Denn nur ein IT-Partner, der die Herausforderungen der Elektronikbranche versteht, kann maßgeschneiderte Lösungen im ERP System zur Verfügung stellen.