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ERP Software für Finanzwesen und Buchhaltung abas ERP

Kostenrechnung

Unternehmerisches Denken ist an jedem Arbeitsplatz wichtig. Mit einer umfassenden Kostenrechnung, kann Ihr Team die Wirtschaftlichkeit der Produkte und Aktivitäten quantifizieren und trägt mit besseren Entscheidungen zum Erfolg Ihres Unternehmens bei. abas ERP überwacht nicht nur die Kosten für Ihre Waren und Dienstleistungen, sondern bietet auch Werkzeuge, mit denen Sie die Kosten unter unterschiedlichen Bedingungen vergleichen können. Controller können die Vorteile einer Aktivität oder eines Prozesses schnell analysieren und dem Management die am besten geeignete Vorgehensweise empfehlen.

Zur Abbildung von innerbetrieblichem Leistungsaustausch beinhaltet die Kostenrechnung eine automatische Verrechnungsfunktion (ILV – Innerbetriebliche Leistungsverrechnung). Zusätzlich zur ILV können monatlich genaue Gemeinkosten auf die Kostenträger gebucht werden, dadurch ist eine exaktere Erfolgsrechnung als bei der traditionellen Auftragskalkulation möglich. Als Teil des internen Rechnungswesens unterstützt die Kosten- und Leistungsrechnung in abas ERP die flexible Plankostenrechnung. Sie erlaubt die Anpassung der Plankosten an alle gegenüber der Planung veränderten Ist-Verhältnisse. Inakzeptable Abweichungen aus dem Soll-Ist-Vergleich können beseitigt werden.

Daten aus verschiedenen Bereichen, wie z.B. aus der Finanzbuchhaltung und der Anlagenbuchhaltung, werden in die Kostenrechnung integriert. Die Kostenrechnung in abas ERP integriert auch Daten aus der Materialbewertung und der Bewertung der Fertigungsleistung.

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Kostenrechnung

Ihre Vorteile

Alles im Blick

Überwachen Sie zuverlässig Ausgaben oder Aktivitäten, wo sie anfallen, um strategische Ziele zu budgetieren und vorauszuplanen.

Ausgaben zuordnen

Ordnen Sie Transaktionen richtig zu, indem Sie konfigurierbare Berechnungen und verschiedene Quellen, Ziele und Bewertungskonten verwenden.

Automatisieren Sie Kostenrechnungsprozesse

Reduzieren Sie Fehler und sparen Sie Zeit mit automatisierten Transaktionen, die verlässlichere Gewinnanalysen liefern als traditionelle Auftragskostenrechnung.

Fundierte Entscheidungen fällen

Finden Sie entscheidende Kostenverursacher in Verbindung mit Ihren Produkten und Dienstleistungen, vergleichen Sie tatsächliche mit geplanter Leistung und Ergebnissen und fällen Sie bessere, kostenorientierte Entscheidungen.

Die Sichtweise, die Sie brauchen

Nutzen Sie Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträger, um Ausgaben über verschiedene Dimensionen abzubilden, so erhalten Sie einen wertvollen Einblick in alle Aspekte Ihres Geschäfts.

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Aufbau der Kostenrechnung

Die Kostenrechnung im ERP-System ist so aufgebaut, dass die Teilbereiche Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung und Kostenträgerrechnung einzeln (z. B. die Kostenartenrechnung) oder auch gemeinsam (z. B. Kostenarten- und Kostenstellenrechnung) genutzt werden können. Sie ist nach dem Prinzip des Einkreissystems aufgebaut: Daten werden in einem geschlossenen Abrechnungskreis gemeinsam erfasst und verarbeitet.

Bei den Ist-Daten greift die Kostenrechnung auf Daten der Finanzbuchhaltung zu. In einem ebenfalls zur Verfügung stehenden zusätzlichen statistischen Journal lassen sich nur Buchungen der Kostenrechnung absetzen. 

Aufbau der Kostenrechnung
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Beispiele

Mit der Kostenrechnung bilden Sie von der einfachen Kostenrechnung bis hin zur flexiblen Plankostenrechnung vielfältige Lösungen flexibel ab.
 

  • Ist-Kostenartenrechnung und Ist-Kostenstellenrechnung beschränkt auf die Primärkosten („Kostenrechnung für Einsteiger“)
  • Ist-Kostenstellenrechnung mit Innerbetrieblicher Leistungsverrechnung
  • Ist- und Plan-Kostenstellenrechnung mit Plan-Ist-Vergleich und Innerbetrieblicher Leistungsverrechnung Kostenstellenrechnung nach flexibler Plankostenrechnung mit Soll-Ist-Vergleich

Integration in die Finanzbuchhaltung

Die Ist-Werte der Kostenrechnung kommen aus der Finanzbuchhaltung. Eine Ausnahme bilden kalkulatorische Ist-Werte, die in der Kostenrechnung durch statistische Buchungen erzeugt werden. Die Verknüpfung zwischen Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung erfolgt über Kostenarten.

 

Werte in der Kostenrechnung

Im Allgemeinen arbeitet die Kostenrechnung mit Ist- und Planwerten. Sie kann aber auch als reine Ist-Rechnung oder als Ist- und Planrechnung betrieben werden

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Kostenartenrechnung

Kostenartenrechnung

Die Kostenartenrechnung gruppiert und präsentiert Kosten nach Kostenarten. Um Kosten, die in der Finanzbuchhaltung gebucht werden, auch in der Kostenrechnung zu nutzen, werden den Kostenarten GuV-Konten zugeordnet. Beim Buchen auf die Konten in der Finanzbuchhaltung bildet abas automatisch auch Werte auf den Kostenarten.

 

Auswertungen

Der Bereich Kostenrechnung bietet zahlreiche Auswertungen an, beispielsweise zur Darstellung der Stammdaten. So können die Verbindungen zwischen den GuV-Konten der Finanzbuchhaltung und den Kostenarten der Kostenrechnung oder auch die der Verdichtungsstrukturen bei Kostenstellen und -trägern angezeigt werden.

Auswertungen zur Datenanalyse 
 

  • Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB) weist die Höhe der Kosten aus, die bei bestimmten Kostenarten bei Kostenstellen bzw. -trägern angefallen sind. Ein Vorjahresvergleich ist möglich. Darüber hinaus können verschiedene Verkehrszahlenarten (Ist-Kosten, fixe Plankosten, proportionale Plankosten, Soll-Kosten, absolute und relative Soll-Ist-Abweichung) im BAB dargestellt werden.
     
  • Neben dem Betriebsabrechnungsbogen können weitere Infosysteme zur Auswertung einzelner oder mehrerer Kostenstellen und Kostenträger, wie z. B. ein Kostenstellen-/-trägerblatt, ausgewählt werden.
     
  • Das Infosystem »Gemeinkostennachweis« dient dem Verrechnungsnachweis der Gemeinkosten zwischen Hauptkostenstellen und Kostenträgern. So werden u. a. die gebuchten Gemeinkosten und die zugrunde liegenden Einzelkosten angezeigt.
     
  • Mit dem Infosystem „Kontennachweis“ lassen sich alle Konten auflisten und gruppieren, die von einer bestimmten Kostenart in Verbindung mit einem bestimmten Kostenobjekt in einem Zeitraum gebucht wurden.
     
  • Über sekundäre Kosten informiert ein Sekundärkostennachweis. In ihm kann nachvollzogen werden, wie der Leistungsaustausch zwischen den Kostenstellen in einem bestimmten Zeitraum ausgesehen hat.
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Innerbetriebliche Leistungsverrechnung (ILV)

Die Innerbetriebliche Leistungsverrechnung (ILV) bildet durch Be- und Entlastung der beteiligten Kostenstelle den Leistungsaustausch zwischen den Kostenstellen wertmäßig ab und erzeugt Buchungen im statistischen Journal. Bei der Durchführung greift sie auf ein mathematisches Verfahren zur Lösung von linearen Gleichungssystemen zu.


 

Die ILV errechnet für jede Kostenstelle folgende Werte

  • Voll-, Grenz- und Fixkostensatz
  • Fixkostenabweichungssatz
  • Verbrauchsabweichungssatz
  • Beschäftigungsabweichungssatz
  • Primärkosten
  • Gesamtkosten
  • Gemeinkostenzuschlagssatz bei den Hauptkostenstellen

Möglichkeiten, die innerbetriebliche Leistungsverrechnung durchzuführen

  • Vorschau- oder Buchungsmodus
  • Datenart Ist, Plan, oder Ist und Plan
  • Buchungszeitraum monatlich oder jährlich.

Nach Durchführung der ILV stehen den Kostenstellen verschiedene Verrechnungssätze zur Verfügung. Die Hauptkostenstellen haben dann die aktuellen Gemeinkostenzuschlagssätze.


 

Kostenstellenrechnung BAB-Formular

Die Kostenstellenrechnung sammelt Kosten auf den einzelnen Kostenstellen. Kosten von Kostenstellen (und Kostenträgern) werden im BAB-Formular abgebildet.

Das BAB-Formular erfüllt folgende Aufgaben

  • Darstellen von Ist-Kosten
  • Realisieren der Planung (Differenzierung nach fixen und proportionalen Plankosten)
  • Drill-Down-Funktionen, beispielsweise Buchungs-, Konten- und Belegnachweis
  • Berechnen der Sollkosten und Ermitteln relativer und absoluter Abweichungen
  • Abbilden tabellarischer Auswertungen, wie z.B. Deckungsbeitragsrechnung oder Zuschlagskalkulation
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  • Plan-Ist-Vergleich

    Der Plan-Ist-Vergleich kann zur Wirtschaftlichkeitskontrolle eingesetzt werden. Er bietet sich an, wenn bei Plankosten ohne Bezugsgrößen gearbeitet wird und Sollkosten nicht verwendet werden sollen.
     

    Soll-Ist-Vergleich

    Alternativ zum Plan-Ist-Vergleich steht der Soll-Ist-Vergleich zur Verfügung. Dieser Vergleich setzt voraus, dass Ist- und Plan-Bezugsgrößenleistung verfügbar sind. Nur dann können Sollkosten errechnet und ein Soll-Ist- Vergleich erstellt werden.

    BAB-Formular
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Fertigungskostenverbuchung

Die Funktion »Fertigungskostenverbuchung« bewertet Personen- und Maschinenzeiten aus den Rückmeldungen und ermittelt damit die Fertigungskosten, unterschieden nach den einzelnen Kostenträgern. Zur Bewertung von Personenzeiten stehen Lohngruppen zur Verfügung. Die Maschinenzeiten werden mit Stundensätzen bewertet.

Solange die Rückmeldungen noch nicht gebucht sind, können fixe und variable Maschinenstundensätze, Personenstundensätze, Gemeinkostensätze und Sonderkosten geändert werden. Die durch die Bewertung entstehenden Fertigungskosten werden mit Hilfe von statistischen Buchungen verbucht.

abas ERP führt automatisch sowohl die Bewertung als auch die Verbuchung der Fertigungsleistung durch.

Kostenträgerrechnung – Deckungsbeitragsrechnung

Für jeden Kostenträger lässt sich im BAB-Formular eine Deckungsbeitragsrechnung abbilden. Beispielsweise können den Erlösen eines Kostenträgers die Material- und Fertigungseinzelkosten gegenübergestellt werden – woraus sich dann der Deckungsbeitrag I ergibt. Diese Einzelkosten werden automatisch mit Hilfe der Materialkostenverbuchung und Fertigungskostenverbuchung gebucht.

Der Deckungsbeitrag II errechnet sich, indem der Materialgemeinkostenzuschlagssatz der Materialhauptkostenstelle und der Fertigungsgemeinkostensatz aus der Fertigungshauptkostenstelle im BAB-Formular abgebildet und dann vom Deckungsbeitrag I subtrahiert werden.

Auf diese Weise lässt sich im BAB-Formular mit den Gemeinkostenzuschlagsätzen aus der Kostenstellenrechnung eine Deckungsbeitragsrechnung auf Kostenträgerebene abbilden.

Mehrdimensionale Deckungsbeitragsrechnung

Mit abas ERP ist eine differenzierte Deckungsbeitragsrechnung nach unterschiedlichen Dimensionen möglich.

Eine mehrdimensionale Betrachtung als Instrument der entscheidungsorientierten Kostenrechnung ist notwendig, um eindimensionale Ergebnisrechnungen zu ergänzen und so Verlustquellen aufzudecken.

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