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Wie ERP Systeme helfen, die Lieferketten in Fertigungsbetrieben zu optimieren

Industrial manufacturers rely on ERP software to streamline their end-to-end operations, cut costs and improve their product offerings.

Automobilbauer, Hersteller von Haushaltsgeräten, Luftfahrt- und Rüstungskonzerne: Der Sektor für industrielle Fertigung umspannt zahlreiche Branchen. Und steht heute als Ganzes vor gewaltigen Herausforderungen. Die Qualitätsansprüche der Kunden sind in allen Sparten enorm gestiegen. Gleichzeitig müssen die Hersteller immer knappere Lieferfristen und Preisvorgaben einhalten. In einer solch angespannten Marktsituation ist klar, dass Fertigungsunternehmen mehr dafür tun müssen, ihre Betriebsabläufe zu optimieren, Kosten zu senken und das Produktangebot weiter auszubauen. Eine ERP Plattform ist bei diesen Bemühungen von großem Nutzen. Sie hilft Herstellern, selbst unter unsicheren Marktbedingungen profitabel zu bleiben.

Datengestützte Lieferketten-Integration in der industriellen Fertigung

Um konkurrenzfähig zu bleiben und kontinuierlich neue Produkte auf den Markt bringen und damit veränderte Kundenbedürfnisse befriedigen zu können, investieren Hersteller beträchtliche Summen in Forschung und Entwicklung. Dieser Innovationsdrang wirkt sich auch auf die Prozesse aus. Es werden immer effektivere Wege gesucht (und gefunden), wie Produkte noch besser und gewinnbringender hergestellt werden können.

Dreh- und Angelpunkt all dieser Maßnahmen zur Kostensenkung und Steigerung der Effizienz und Gewinnspannen ist das ERP Programm. In ihm laufen alle wichtigen Unternehmensdaten – vom Erstangebot über die Materialliste bis zur Endlieferung – zentralisiert zusammen. ERP Plattformen decken finanzielle und produktionsseitige Betriebsaspekte ab:

Finanzbuchhaltung und vorausschauende Kostenkontrolle 

Manager erhalten mit ERP Systemen einen Überblick über alle projektbezogenen Finanzdaten. Sie können die Kosten mit den prognostizierten Zahlen abgleichen und sicherstellen, dass der Produktionslauf im Budget und die Gewinnspannen stabil bleiben. Die integrierten Funktionen zur prädiktiven Analyse gestatten darüber hinaus eine erste Einschätzung, wie das Endergebnis nach den gegenwärtigen Ausgaben aussehen wird.

Hersteller und ihre Zulieferer perfekt abgestimmt

Prognosen sind in der industriellen Fertigung der Pulsgeber. Der Hersteller weiß, wann der Startschuss für einen bestimmten Produktionslauf fallen muss. Das ERP Programm sorgt dafür, dass auch die Zulieferer im Bilde sind. Auf diese Weise kommt es nicht zu Produktionsverzögerungen aufgrund fehlender Komponenten. Mit einer verzweigten ERP Lösung bleiben alle Akteure innerhalb der Lieferkette miteinander vernetzt und erhalten die für sie relevanten Informationen zur rechten Zeit. 

ERP Systeme können aber nicht nur gewaltige Datenmengen für ganz unterschiedliche Betriebsanalysen verarbeiten. Sie verbessern zudem die für Produkt- und Prozessinnovationen so wichtigen Feedbackschleifen.

ERP und Feedbackschleifen in der industriellen Fertigung

Eine systematische Erfassung und Umsetzung von Mitarbeiter- und Kundenfeedback ist die Grundlage, auf der Innovationen an Produkten und Prozessen überhaupt erst möglich werden. Ein gutes ERP System bringt sämtliche Projektteilhaber zusammen. Vertriebler und Marketingspezialisten, Ingenieure und Produktionsleiter – sie alle können sich auf der Plattform rege über die unterschiedlichsten Prozessaspekte austauschen. Bei vielen Herstellern ist z. B. der Vertriebszyklus extrem lang und betreuungsintensiv, selbst nachdem der Kunde einen Kauf getätigt hat. Also braucht es ein leistungsfähiges CRM-Tool, in dem das Team jede Kundeninteraktion nachhalten kann. Das ist besonders hilfreich, wenn Kunden häufig ähnliche Sorgen haben. Die Vorgänge können dann ohne Umwege an die zuständigen Manager in der Produktion, im Design oder in der Abteilung für Forschung und Entwicklung weitergeleitet werden, bevor sie zu einem echten Problem für das Unternehmen werden. Das „Internet der Dinge“, in dem viele Produkte bereits ab Werk über integrierte Wi-Fi-Verbindungsmöglichkeiten verfügen, eröffnet eine weitere Ebene für Feedbackschleifen: Zeigt eine Produktkomponente nur unzureichende Leistung, können Sensoren dies per Wi-Fi direkt an das ERP System des Herstellers melden. Dieser kann dann Wartungsarbeiten ansetzen, bevor der Kunde überhaupt mitbekommt, dass Handlungsbedarf besteht. Auch hier ist es wichtig, die Kommunikationskanäle entlang der gesamten Lieferkette offen zu halten, damit alle Akteure stets über neue Entwicklungen und Verbesserungspotenziale auf dem Laufenden sind. Auf Herstellern lastet heute ein hoher Innovationsdruck. Um den steigenden Marktanforderungen gerecht zu werden, sind offene Feedbackschleifen und leistungsfähige ERP Programme mittlerweile unverzichtbar. Erst durch sie wird die gesamte Lieferkette wirklich transparent. 

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