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Kunststoffe: Diesen Herausforderungen schaut die Fertigungsindustrie ins Auge

Kunststoffe in der Fertigung und Montage auf dem Vormarsch: Laut einer Studie von Grand Research, Inc. wird der globale Kunststoffmarkt bis zum Ende des Jahrzehnts durch Innovationen in den Bereichen Verpackungen, Bau, Fertigung und vor allem im Automobilsektor mehr als 650 Milliarden US-Dollar erreichen.

Aber auch wenn sich Kunststoffe inzwischen durchgesetzt haben, können es sich die Kunststoffhersteller nicht leisten, Zeit zu verschwenden.

Denn sie benötigen dringend Lösungen, die ihnen dabei helfen, ihr Unternehmen durch die anstehenden wirtschaftlichen und logistischen Herausforderungen zu navigieren. 

Mit starkem Supply Chain Management gefälschte Materialien reduzieren

Der US-Konzern DuPont kennt den Effekt, den gefälschte Polymere auf die Produktqualität haben, gut. Genauso wie die Kopfschmerzen, die mit dem Beheben dieses Problems einhergehen. Wie „Plastics News“ berichtet, hat DuPont vor Fälschungen gewarnt, nachdem in China nachgemachte Harze mit dem Namen DuPont auftauchten. Schon 2014 hatte DuPont die Herstellung von Aston Martin Gaspedalen zurück nach England verlagert, nachdem chinesische Geschäftspartner beim Einsatz von gefälschtem Nylon erwischt wurden. Resultat: DuPont musste 17.000 Fahrzeuge zurückrufen

Fake-Polymere sind nicht so einfach zu erkennen, wie es bei anderen Fällen von Produktpiraterie der Fall ist. Aber sie können die Qualität der Produkte eines Unternehmens, die Marke und das Image nachhaltig schädigen. Daher muss die Kunststoffindustrie eine strenge Supply Chain Richtlinie einhalten, die einen Ausgleich schafft zwischen Datentransparenz und Automatisierung.

Ein Muss im Hinblick auf Kosten und Umweltschutz: Reverse Logistics

In einem Bericht von GRID-Arendal wird geschätzt, dass etwa 40 Prozent der weltweit produzierten Kunststoffe nur einmalig verwendbar sind, 20 Prozent sind langlebig und weitere 40 Prozent haben eine mittlere Lebensdauer, z.B. in der Unterhaltungselektronik. Aus diesem Grund und weil die Kunststoffproduktion in den nächsten 30 Jahren weiterwachsen wird, wird für Kunststoffhersteller rückführende Logistik (Reverse Logistics) zukünftig unumgänglich sein.

Der globale Kunststoffmarkt wird bis zum Ende des Jahrzehnts mehr als 650 Milliarden Dollar erreichen.


Recycling und Wiederaufbereitung können sowohl den CFO als auch Mutter Natur glücklich machen – aber dazu benötigt es mehr als das einfache Umlegen eines Schalters in die entgegengesetzte Richtung. Es erfordert die Prognose und Planung von Ressourcen sowie das Schaffen neuer Arbeitsbereiche, die wiederum eine digitale Infrastruktur benötigen, um diese Änderungen zu bewältigen.

Dabei kann die Kunststoffindustrie von den Fähigkeiten fortschrittlicher, voll integrierter ERP Systeme profitieren. abas ERP ermöglicht die eindeutige Rückverfolgung von Materialien und Produkten. Sein grenzenloses Anpassungspotenzial macht das ERP System auf molekularer Ebene genauso wandlungsfähig wie Polymere. Erfahren Sie, wie abas ERP mittelständische Unternehmen unterstützt und fit für die kommenden Herausforderungen der Branche macht.

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