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Diese Fakten sprechen für den Einsatz von BI-Software

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Das Bauchgefühl mag Unternehmern und Führungskräften schon in mancher Situation geholfen haben. Dennoch sollten Entscheidungen selbstverständlich nicht alleine auf persönlichen Einschätzungen, sondern stets auf belastbaren Informationen beruhen. An dieser Stelle setzt BI-Software an. Moderne Lösungen liefern heute weitaus mehr als klassische Kennzahlen. Dank „Big-Data-Fähigkeit“ entstehen zahlreiche weitere Vorteile. Warum es fast in jedem Fall empfehlenswert ist, Business Intelligence einzusetzen, lesen Sie in diesem Artikel.

Ziele von Business Intelligence

Welches Ziel Business Intelligence, zu Deutsch Geschäftsanalytik, verfolgt, ist klar. Es geht darum, möglichst viele relevante Informationen zu gewinnen, um operative und vor allen Dingen strategische Entscheidungen im Einklang mit den Unternehmenszielen optimal treffen zu können. BI-Software nutzt hierfür zunehmend nicht nur unternehmenseigene Daten, wie sie häufig aus einem ERP-System stammen, sondern auch Informationen über Wettbewerber, Kunden und die Marktentwicklung.

Gelingt es, aus den großen Datenmengen die relevanten Informationen herauszufiltern und aufzubereiten, können Unternehmen ihre Geschäftsprozesse verbessern und die Beziehung zu Kunden und Lieferanten erfolgreicher gestalten. Weitere wichtige Ziele sind Kostensenkungen und eine Risikoreduzierung. Insgesamt sind aktuelle und belastbare KPIs heute ein unverzichtbares Controlling-Instrument.

Die Vorteile von BI-Software

Der wesentliche Vorteil von BI-Software liegt darin, dass Daten nicht mehr manuell aus verschiedenen Quellen zusammengeführt werden müssen. Häufig ist deshalb im Zusammenhang mit BI-Lösungen auch von einem „Single Point of Truth“ die Rede. Sowohl Daten aus der eigenen ERP-Lösung als auch externe Informationen fließen also an einer zentralen Stelle zusammen und sind hier komfortabel aus unterschiedlichen Blickwinkeln analysierbar. Dies spart einerseits Zeit und sorgt andererseits dafür, dass Entscheidungen stets auf Basis aktueller und verlässlicher Werte getroffen werden.

Es bestehen jedoch noch weitere Faktoren, die für den Einsatz einer BI-Software sprechen. Diese wollen wir im Folgenden näher betrachten.

1. BI-Lösungen eröffnen den Zugang zu Big Data

Im Grunde ist Business Intelligence nicht für Big-Data-Analysen konzipiert worden. Die Domäne von BI-Software war bisher in erster Linie die Analyse überschaubarer, historischer Daten. Im Bereich Big Data geht der Trend jedoch klar in Richtung Echtzeit- oder zumindest Near-Realtimer-Datenaktualisierung. Zunehmend erweitern Anbieter traditioneller BI-Software jedoch ihre Systeme um Schnittstellen und Funktionen, um den Anschluss an Advanced Analytics nicht zu verlieren. Es können hierdurch mehr Datenquellen und Prozesse integriert werden. Die bisherige Infrastruktur des Datenmanagements wird immer agiler.

Dank dieser Entwicklung sind BI-Lösungen zunehmend in der Lage, wichtige Faktoren wie das Online-Verhalten von Kunden zu analysieren oder soziale Daten auszuwerten. Dies versetzt Unternehmen in die Lage, kunden zentriert zu agieren und Trends wesentlich früher zu erkennen. Experten gehen gar davon aus, dass „Social Intelligence“ die Tür zu einer bedarfsgesteuerten Produktoptimierung öffnet.

2. Jeder Mitarbeiter kann dank Self-Service-BI Analysen durchführen

Ein wesentlicher Trend im Business-Intelligence-Umfeld ist Self-Service-BI. Neue Technologien für browserbasierte Reports ermöglichen es theoretisch jedem Mitarbeiter, Fragen ad-hoc zu beantworten. Wo bisher umständliche Vorgehensweisen über Excel-Konstrukte oder Datenbankabfragen erforderlich waren, genügen heute wenige Klicks, um die benötigten Informationen individuell zusammenzustellen. Dies sorgt für eine erhebliche Zeiteinsparung, reduziert Fehler und erhöht die Reaktionsfähigkeit von Organisationseinheiten deutlich.

3. Flexible Management Dashboards sorgen für neue Erkenntnisse

Ein Feature moderner BI-Software, das insbesondere im Management und bei Führungskräften enormen Zuspruch findet, sind sogenannte Management Dashboards. Hier haben Entscheider die Möglichkeit, ein Kennzahlen-Board anhand ihrer Bedürfnisse individuell zu gestalten. Eine Visualisierung wichtiger KPIs kann beispielsweise über ein Ampelsystem oder andere grafische Elemente erfolgen. Für eine genauere Analyse einzelner Kennzahlen bieten die meisten modernen BI-Lösungen die Option, mittels Drill-Down in eine detailliertere Ebene zu navigieren. Auch können Daten komfortabel in ein Verhältnis zueinander gesetzt werden, um sie aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Häufig ergeben sich hieraus völlig neue Erkenntnisse.

4. Mobile BI sorgt für ortsunabhängige Datenverfügbarkeit

Sowohl Entscheider als auch Mitarbeiter arbeiten zunehmend ortsunabhängig. Auch diesem Umstand trägt moderne BI-Software Rechnung. Mittlerweile haben mobile BI-Lösungen einen Reifegrad erreicht, der es ermöglicht, auch unterwegs komfortabel Analysen durchzuführen. Nur einer von vielen Profiteuren sind Vertriebsmitarbeiter im Außendienst, die sich auf diese Weise flexibel auf Kundenbesuche vorbereiten können.

5. Business Intelligence schafft Transparenz in vielen Bereichen

Der Einsatz von Business Intelligence beschränkt sich heute nicht mehr auf das Management und das Controlling. Zwar nutzt diese Hauptzielgruppe die Systeme, um Kennzahlen wie Umsatz, Liquidität, Rentabilität oder Deckungsbeiträge auszuwerten. Von BI können jedoch weitaus mehr Unternehmensbereiche profitieren.

So erhält der Vertrieb beispielsweise tiefe Einblicke in Produkt- und Kundenpotenziale oder definierte Marktsegmente. Die Produktion ermittelt, wie sich die Auslastung darstellt oder wie sich Qualitätsindikatoren entwickeln. Im Einkauf wird BI genutzt, um Lieferantenbewertungen einzusehen oder die Entwicklung der Beschaffungskosten zu überwachen. Die Materialwirtschaft führt Analysen zu Lagerbeständen durch.

Nicht zuletzt profitiert das Marketing von neuen technologischen Möglichkeiten enorm - etwa in Form von Kampagnenreports, Markt- und Wettbewerbsanalysen und Prognosen zum zukünftigen Kundenverhalten.

6. BI-Software ist wirtschaftlich

Dank Cloud Computing wird nicht nur ERP-Software immer kostengünstiger. Auch BI-Lösungen sind mittlerweile zu Konditionen erhältlich, die zum Budget von kleinen und mittleren Unternehmen passen. Investitionen in eigene Hardware für die Speicherung und Auswertung großer Datenmengen entfallen komplett. Vergleicht man die Vorteile leistungsfähiger BI-Software mit den überschaubaren Kosten, so ist das Verhältnis annähernd in jedem Fall wirtschaftlich.

Ausblick: BI als wichtige Komponente von Industrie 4.0

Automatisierte Prozesse können nur dann ohne menschlichen Eingriff weiter optimiert werden, wenn Echtzeitdaten und innovative Prognose-Tools zur Verfügung stehen. Mit Predictive Analytics erreichen Prognosen ein völlig neues Niveau. Einerseits finden entsprechende Systeme zunehmend Muster und Trends in historischen Daten, andererseits fließt das aktuelle Konsumverhalten der Kunden immer stärker in Analysen ein.

In Summe kann hierdurch beispielsweise eine wesentlich genauere Produktionsplanung und -steuerung erfolgen. Darüber hinaus lassen sich Marketingmaßnahmen deutlich zielgerichteter planen. Auch wenn es nach Zukunftsmusik klingen mag, sind wir nicht mehr allzu weit davon entfernt, dass sich das Produktionsprogramm aufgrund von innovativen BI-Lösungen automatisch und mit hoher Genauigkeit an bevorstehende Veränderungen von Nachfragesituationen und Märkten anpasst.

Fassen wir zusammen, so sind klassische BI-Anwendungen weitgehend ausgereift. Aufgrund von Big Data und dem Internet der Dinge gehen Anbieter dazu über, nun eine Form von „Business Intelligence 2.0“ zu entwickeln. Dies könnte die Datenwelt von Unternehmen nicht nur wandeln, sondern grundlegend revolutionieren. Entsprechend gilt es, den Zug nicht zu verpassen und technologische Innovationen im Blick zu behalten. Insbesondere, wenn die Einführung einer neuen ERP-Lösung bevorsteht, sollte die Frage gestellt werden, welcher Anbieter integrierte, leistungsfähige BI-Komponenten mitliefert.

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