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Die Bedeutung von Lokalisierung Teil 1: Relationship Management

Relationship management and localization

Auch im Geschäftsleben geht es letztlich immer um den Menschen. Natürlich entscheiden zahlreiche Faktoren über Erfolg oder Scheitern eines Unternehmens. Doch in erster Linie sind es seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – und die Beziehungen zu Anbietern und Partnern – die den Ausschlag geben. Die Pflege dieser Beziehungen darf deshalb bei der Entwicklung von Lokalisierungsstrategien nicht außer Acht gelassen werden. Mit der zunehmenden Globalisierung moderner Unternehmen steigt der Bedarf an einem lokalisierten Relationship Management im weltweiten Betrieb. Und ERP-Technologie kann dank hervorragender Prozessqualität das volle Potenzial Ihres Relationship Management entfalten.

Geschäftsprozesse bilden das Fundament unseres Arbeitsalltags. Eine unausgegorene Prozessstrategie kann für Angestellte zu einem echten Hindernis in der Zusammenarbeit mit anderen werden. Mit einer durchdachten Lokalisierungsstrategie hingegen eröffnet sich für Organisationen die Chance, wichtige Prozesse im globalen Maßstab zu standardisieren und lokalen Niederlassungen gleichzeitig den notwendigen Anpassungsspielraum für ihr Relationship Management zu geben.

Letztendlich ist es nämlich unerheblich, wie groß oder weitverzweigt ein Unternehmen ist – wenn die einzelnen Niederlassungen nicht in der Lage sind, vor Ort gute Beziehungen zu pflegen, schlägt sich das schnell auf alle Betriebsabläufe nieder.

Globale und lokale Prozesse im Gleichgewicht

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Hersteller mit mehreren Standorten in ganz Europa. Dann benötigen Sie etwa in der Qualitätskontrolle Unternehmensrichtlinien, die für jeden Teil Ihrer Organisation Gültigkeit besitzen. Höchstwahrscheinlich definieren bereits eine ganze Reihe von Prozessen, wie Ihr Unternehmen funktioniert – und diese müssen standortübergreifend standardisiert sein. Konkret bedeutet das: Ein Mitarbeiter in Berlin sollte ohne Schwierigkeiten mit einer Kollegin in Barcelona zusammenarbeiten können. Das geht, wenn beide die gleiche Vorstellung von den Erwartungen und Verfahrensweisen im Unternehmen haben.

Es ist also zunächst wichtig, dass Mitarbeiter unabhängig vom Standort das „große Ganze“ nicht aus dem Blick verlieren. Auf der anderen Seite müssen Sie als Hersteller Ihren einzelnen Zweigstellen aber auch die Möglichkeit geben, unabhängig zu arbeiten. Das gilt insbesondere für das Relationship Management. Im vorliegenden Beispiel Berlin-Barcelona hat jede Niederlassung lokale Materialzulieferer, IT-Dienstleister und andere Partnerunternehmen, die ihren Betrieb unterstützen. Übermäßig strikte, standardisierte globale Prozesse können die Interaktion mit regionalen Anbietern stören.

Das Motto „Think global - act local“ gilt also auch im Beziehungsmanagement globaler Organisationen. Es im Betrieb umzusetzen, ist allerdings gar nicht so einfach. Glücklicherweise sind moderne ERP-Lösungen in der Lage, globale und lokale Anforderungen ins Gleichgewicht zu bringen, damit Sie sowohl intern als auch mit Ihren externen Dienstleistern besser zusammenarbeiten können. Und so funktioniert's:

ERP im Relationship Management einsetzen

Gute Beziehungen sind für die Absatzsteigerung nicht unerheblich – und versetzen Ihre Mitarbeiter in die Lage, jeden Tag ihr Bestes zu geben. abas ERP stellt Ihnen hierfür das prozessuale Rahmenwerk zur Verfügung. Einige Hauptaspekte davon sind:

Klar isolierte Prozesse – für ein effektives Management interner und externer Unternehmensbeziehungen braucht es eine klare Abgrenzung zwischen lokalen Prozessen und den unternehmensweit geltenden Verfahrensweisen. Diese Abgrenzung muss gleichzeitig fest und flexibel sein. Ihre Angestellten müssen wissen, wie sich die globalen Unternehmensstandards im Bezug auf lokale Anforderungen verhalten. Gleichzeitig ist es unverzichtbar, dass sie mit Stakeholdern an beiden Enden des Spektrums frei interagieren können. Ein ERP System kann durch eine entsprechende Abbildung der Unternehmensprozesse eine solche Abgrenzung umsetzen. Gleichzeitig gestattet es Benutzern, einfach und effizient mit Workflows zu interagieren und schnell zwischen der globalen und lokalen Herangehensweise zu wechseln.

Optimierung des Lieferantenmanagements – über die Plattform von abas ERP können Unternehmen hochgradig individualisierte Prozess-Workflows erstellen und sie nach ihren Anforderungen standardisieren. Das ist gerade im Lieferantenmanagement von enormer Bedeutung, da Sie auf diese Weise globale „Best Practices“ etablieren können und den leitenden Angestellten an den diversen Standorten gleichzeitig erlauben, diese Prozesse an ihre jeweiligen Lieferantenbeziehungen anzupassen. Mit Tools für Automatisierung und Zusammenarbeit lassen die Prozesse sich dann einfacher an die lokale Belegschaft weitergeben, so dass optimale Arbeitsbedingungen für alle geschaffen sind.

Aufbau einer lokalen Niederlassung – die Niederlassung eines globalen Konzerns sollte für Außenstehende nicht wie ein Fremdkörper wirken, sondern wie ein lokales Unternehmen. Also sollten auch Verträge mit Partnerunternehmen, die Rechnungen, das Marketing-Material und E-Mails an regionale Gepflogenheiten angepasst werden. Mit einer ERP-Plattform können kleine Details wie diese automatisch und für alle Niederlassungen lokalisiert werden. Ein Beispiel: Genügend Platz für die richtige Darstellung unterschiedlicher Währungen auf Rechnungen zu lassen, ist ebenso banal wie wichtig. Denn damit stellen Sie sicher, dass die Dokumente so aussehen, wie man es in der Region gewohnt ist.

„Auch wer ein globales Unternehmen hochzieht, weiß, dass es die Kunden und Anbieter auf lokaler Ebene sind, die die Dinge überhaupt erst in Gang bringen“, sagt Marko Becker, Vice President of Operations bei abas USA. „Das lokale Netzwerk ist und bleibt der zentrale Unternehmensbestandteil, selbst in einer global definierten Vertragsumgebung. Was es da braucht, ist ein ERP-System, das auch im lokalen Kontext funktioniert. Im Tagesgeschäft sind es immer Menschen, die miteinander interagieren. Ganz egal, in welchem Unternehmen: Hat ein Mitarbeiter einen guten Draht zu seinem Gegenüber bei einer anderen Organisation, dann wird er auch erfolgreich sein. Wichtig ist einfach, dass Kontakte, Beschwerden und andere Aspekte der Beziehung auf lokaler Ebene gemanagt werden können.“

Letztendlich ist es das, was die Lokalisierung Ihres weltweiten Geschäfts ausmacht: die Mitarbeiter zu befähigen, gute Beziehungen in ihrem unmittelbaren Netzwerk zu pflegen. ERP-Software liefert dazu den passenden Prozessrahmen.

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