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Datenschutz: Deutschland rüstet auf

Datenschutz: Deutschland rüstet auf

Smart Home, Smart Car, Smart Healthcare, Smart Grid, Smart Factory: Die Digitalisierung von Daten in unserem gesamten Lebensumfeld ist ein Megatrend, der Unternehmen aller Branchen und Größen auch in den nächsten Jahren beschäftigen wird. Big Data werden zum wertvollen Rohstoff verschiedenster Industrien und bilden das Fundament neuer Geschäftsmodelle.


Zweifellos sind Daten ein wichtiger Schlüssel für Innovation mit dem Potential, die Wertschöpfung von Unternehmen und den gesellschaftlichen Fortschritt schneller voranzutreiben als je zuvor. Produkte und Dienstleistungen werden individualisiert, Prozesse automatisiert, Partner über die Cloud vernetzt und Informationen mobil abgerufen. Doch die Kehrseite der neuen Technologien sind Risiken, die durch die Digitalisierung der Daten entstehen – sowohl für die Privatsphäre des Einzelnen als auch für Unternehmensressourcen wie exklusives Know-how oder sensible Betriebsdaten.


Schon gewusst?
Der Schaden für die deutsche Wirtschaft durch digitale Wirtschaftsspionage, Datendiebstahl und Sabotage wird auf 51 Milliarden Euro jährlich geschätzt. 
(Quelle: Bitkom)


Experten sind sich einig, dass die Digitalisierung ohne eine Datenschutz-Offensive nicht funktionieren wird. Viele mittelständische Unternehmen fühlen sich von der Problematik im Spannungsfeld zwischen disruptiven Technologien und komplexen gesetzlichen Vorschriften überfordert. Wie sieht es also aus mit dem Datenschutz in Deutschland?

Datenschutz bremst die Digitalisierung in Deutschland

Tagtäglich entstehen in den Unternehmen unvorstellbar große Datenmengen, die erfasst, ausgewertet, verwaltet und gespeichert werden müssen: Personenbezogene Daten von Interessenten, Kunden, Partnern und Mitarbeitern, aber auch Maschinen- und Produktionsdaten, Finanzdaten, Vertriebsanalysen, Marktprognosen und vieles mehr.


Schon gewusst?
Aktuell werden jedes Jahr 16,3 Zetabyte an Daten produziert und erfasst (ein Zetabyte sind eine Milliarde Terabyte). Bis ins Jahr 2025 wird sich diese Zahl auf 163 Zetabyte erhöhen – ausgeschrieben 163.000.000.000.000.000.000.000 Byte. Und mit zunehmender Digitalisierung wächst die Datenmenge mit immer rasanterer Geschwindigkeit.
(Quelle: IDC / Seagate)


Big Data eröffnet viele neue Möglichkeiten, birgt aber auch neue Gefahren. Wer ein digitales Geschäftsmodell etablieren will, muss deshalb souverän mit eigenen und fremden Daten umgehen können. Unternehmen stehen vor der großen Herausforderung, digitale Prozesse und Technologien so in die bestehende IT-Infrastruktur zu integrieren, dass nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit verbessert wird, sondern auch die Sicherheit der Daten jederzeit gewährleistet ist.

Neue Gesetze wie die Datenschutz Grundverordnung sollen den Datenschutz in Deutschland und Europa optimieren, doch führen IT-Sicherheitsbedenken und die Sorge vor Bußgeldern bei vielen Unternehmen zu einer Entschleunigung der digitalen Transformation.


Schon gewusst?
Laut der Studie „IT-Sicherheit im Rahmen der Digitalisierung“ befürchten 20 Prozent der mittelständischen Unternehmen Umsatzverluste, weil sie die Digitalisierung aus Angst vor IT-Sicherheitsrisiken nicht schnell genug vorantreiben. 
(Quelle: Bundesdruckerei / Bitkom Research)


Digitalisierung von Daten: Wo Licht ist, ist auch Schatten

Dank moderner Kommunikationswege und IoT-Technologien können große Datenmengen gewonnen, ausgewertet, vernetzt und in Echtzeit mobil verfügbar gemacht werden. Zahlreiche smarte Anwendungsmöglichkeiten sind längst im Alltag von Privatpersonen und Unternehmen angekommen – hier nur einige Beispiele:

  • Kontrolle von Gesundheitsdaten durch Wearables
  • selbsteinkaufende Kühlschränke
  • Steuerung von Hausgeräten von unterwegs
  • personalisierte Empfehlungen im Kaufprozess
  • dynamisch generierte Preise in Online-Shops
  • neue Arbeitsmodelle
  • selbstfahrende Autos
  • „intelligente“ Maschinen im Produktionsprozess
  • vorausschauende Wartung

Schon gewusst?
Die Nutzung personenbezogener Daten ist für Unternehmen von zentraler Bedeutung. Jedes dritte Unternehmen setzt sie bereits zur Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen ein und für über 40 Prozent ist die Nutzung personenbezogener Daten die Grundlage des eigenen Geschäftsmodells. 
(Quelle: Bitkom Research)



Doch Datenschützer mahnen vor einem allzu sorglosen Umgang mit den neuen Möglichkeiten von Big Data. Viele der gesammelten personenbezogenen Daten erlauben recht genaue Rückschlüsse auf Gewohnheiten. Cookies im Browser verraten Infos über Interessen, Sensoren im Auto sammeln Daten über das Fahrverhalten, IP-Adressen von Endgeräten ermöglichen das Erstellen von Nutzerprofilen und Smartphones geben Bewegungsprofile preis. Jeder Online-Zahlvorgang, jede Suchanfrage, jede Bestellhistorie und jedes Posting hinterlässt Datenspuren, wird registriert und mit anderen Datenquellen fusioniert.

Wenn wir überall von Gegenständen umgeben sind, die automatisch Daten übermitteln, entscheiden wir nicht mehr bewusst über die Erhebung und Verwendung der Daten. Welche Daten landen im Netz? Wozu werden sie benutzt und wie lange werden sie gespeichert? Wer hat Zugriff und wie gut sind die Daten geschützt? Personen werden immer transparenter – für den Handel, für Banken, Versicherungen, Arbeitgeber und Staat oder im schlimmsten Fall für kriminelle Hacker.

Datenschutz in Deutschland: Ein „Stiefkind“ der Unternehmen

Die Problematik ist nicht neu, gewinnt mit der Digitalisierung aber eine neue Dimension. Datenschutz ist in Deutschland bereits heute ein wichtiges Thema, das gesetzlich streng geregelt wird. Und mit dem Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Mai 2018 werden die Vorschriften deutlich verschärft. Organisationen, die bis dahin nicht compliant sind, müssen mit hohen Bußgeldern von bis zu 20 Millionen Euro rechnen.

Kundendaten im CRM, Besuchertracking auf der Website, Mailing-Kampagnen, Werbung in sozialen Netzwerken oder Nutzung von Cloud-Diensten: Die neue Verordnung betrifft jedes Unternehmen, das in der EU Daten erhebt, speichert, hostet oder verwertet, unabhängig von der Größe oder Branche.

Die wichtigsten Grundsätze für Datenschutz in Deutschland ab 1.5.2018:

  • Vor der Speicherung persönlicher Daten muss für einen rechtskonformen Datenschutz die Einwilligung der entsprechenden Personen eingeholt werden. („Rechtmäßigkeit“)
  • Der Zweck der Datenverarbeitung muss eindeutig definiert werden. („Zweckbindung“)
  • Personenbezogene Daten müssen dem Zweck angemessen auf das notwendige Maß beschränkt werden. („Datenminimierung“)
  • Personenbezogene Daten, die unrichtig sind, müssen unverzüglich gelöscht oder berichtigt werden. („Recht auf Korrektur und Vergessenwerden“)
  • Personenbezogene Daten dürfen nur solange gespeichert werden, wie es für die Zwecke der Verarbeitung erforderlich ist. („Speicherbegrenzung“)
  • Bei der Verarbeitung personenbezogener Daten muss eine angemessene Sicherheit vor unbefugtem Zugriff, Verlust, Schädigung und Zerstörung der Daten gewährleistet sein. („Integrität“)

Schon gewusst?
Trotz der großen Brisanz personenbezogener Daten für den Geschäftserfolg haben einer Umfrage zufolge 44 Prozent der deutschen Unternehmen noch keine konkreten technologischen oder organisatorischen Maßnahmen zur Vorbereitung auf die DSGVO getroffen.
(Quelle: IDC)


Mehr zur Vorbereitung auf die DSGVO finden Sie in unserem Blogartikel zur Datenschutz Grundverordnung.

Digitalisierung & Datenschutz: Miteinander statt gegeneinander

Auch die Sicherheit unternehmenseigener Daten rückt mit der Digitalisierung in den Fokus von IT-Entscheidern. Mit dem Internet of Things (IoT) geht es nicht mehr nur um den kontrollierten Datenaustausch, sondern Geräte und Dinge kommunizieren selbständig untereinander, tauschen Befehle sowie Informationen aus und interagieren häufig sogar mit externen Geschäftspartnern. So entsteht ein komplexes Netzwerk an Steuer-, Regel-, Mess- und Datenverarbeitungseinheiten, die über das Internet gekoppelt sind – eine sensible „Achillesferse“ für Datenlecks, Datenmanipulation, Cyberangriffe und Werksspionage.

Die Regelungen der DSGVO reichen nicht aus, um den betrieblichen Datenschatz ausreichend zu sichern. Nötig ist eine hocheffektive Strategie zur Rechtevergabe, Verschlüsselung und Zugriffskontrolle – ohne die Nutzerfreundlichkeit und Geschwindigkeit der IT-Infrastruktur zu beeinträchtigen.


Schon gewusst?
69 Prozent der Führungskräfte im IT- und Sicherheitsbereich sind davon überzeugt, dass die Digitalisierung Unternehmen zum fundamentalen Überdenken ihrer Cybersecurity-Strategien zwingt.
(Quelle: BMC / Forbes)



Fazit: Im Zeitalter der Digitalisierung müssen Exzellenz in der Produktion und Exzellenz im Datenschutz in Deutschland Hand in Hand gehen. Erst in einer harmonischen Balance zwischen intelligenter Datennutzung und bestmöglicher Datensicherheit kann das Potenzial der digitalen Transformation voll ausgeschöpft werden.

kostenloses ebook bereit fuer die datenschutzgrundverordnung

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