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Welche Kriterien bei der Auswahl einer ERP Software wichtig sind

Eine Niederlassung im Ausland, der Wunsch im Controlling nach mehr Daten-Transparenz oder ein Kunde, der EDI-Fähigkeit fordert: Gute Gründe, über eine (neue) ERP-Software nachzudenken, gibt es viele – und im Zuge der Digitalisierung wächst in zahlreichen mittelständischen Unternehmen der Handlungsdruck. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen häufig nicht nur die Geschäftsprozesse optimiert, sondern auch die aktuelle Lösung für Enterprise Ressource Planning hinterfragt werden. Das Angebot an ERP Software ist groß, doch im Tagesgeschäft bleibt wenig Zeit für strategische Überlegungen und monatelange Anbietervergleiche. Die schlechte Nachricht: Nur die sorgfältige Planung eines ERP-Projekts verhindert teure Fehlentscheidungen. Die gute Nachricht: Neben der Kostenfrage gibt es fünf wichtige Kriterien, die maximale Sicherheit im Auswahlprozess bieten.

Integration 
Eine Software, die sämtliche Geschäftsbereiche und Standorte einbindet, Daten zentral bereitstellt und Prozesse automatisiert, steigert im Vergleich zu Insellösungen die Effizienz enorm. Reibungsverluste beim Informationsaustausch werden minimiert, aufwändige und fehleranfällige Synchronisierungen entfallen ebenso wie Datenredundanzen, Medienbrüche und manuelle Doppeleingaben.

Skalierbarkeit 
ERP Software sollte mit dem Unternehmen mitwachsen können – beim Aufbau mehrerer nationaler Standorte ebenso wie bei einer internationalen Expansion. Lokale Präsenzen des Softwareanbieters vor Ort vereinfachen die Implementierung des ERP-Systems in neuen Niederlassungen.

Brancheneignung
Für viele Unternehmen sind spezielle Funktionen unverzichtbar, um alle Abläufe abzubilden und das Wertschöpfungspotenzial von Enterprise Ressource Planning auszuschöpfen. Die großen Generalisten unter den ERP Systemen unterstützen nicht zwingend jeden branchenspezifischen Prozess – im schlimmsten Fall müssen diese durch aufwändiges Customizing nachprogrammiert werden. Branchenlösungen für den Mittelstand können hier die unkompliziertere (und günstigere) Lösung sein.

Zukunftssicherheit 
Der Anbieter muss eine Vision – und die technologische Kompetenz – mitbringen, um die Software über Jahre „State of the Art“ weiterzuentwickeln. Gut, wenn sich der Anbieter darüber hinaus nicht nur als Software-Hersteller, sondern als Partner versteht, der das Unternehmen bei der digitalen Transformation begleitet.

Benutzerfreundlichkeit 
ERP-Software sollten so anpassungsfähig sein, dass jeder Anwender genau die Informationen angezeigt bekommt, die für ihn zu diesem Zeitpunkt relevant sind – möglichst auf einer intuitiven Benutzeroberfläche und per Knopfdruck.

Wer sich die Zeit nimmt, die Ziele des Unternehmens zu definieren, die Anforderungen der Abteilungen zu dokumentieren und Softwareanbieter entsprechend zu selektieren, investiert in die Zukunft des eigenen Unternehmens. Tests, Zertifizierungen und Referenzen können ebenfalls bei der Vorauswahl helfen. Und fällt die Entscheidung trotz aller objektiver Kriterien schwer, hat sich das Bauchgefühl bewährt – genauer gesagt das Vertrauen in die Menschen hinter der Software.

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