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Maschinen- und Anlagenbau

ERP für Maschinen- und Anlagenbau

Komplexe Produkte in kleinen Losgrößen, Flexibilität in der laufenden Produktion und Investitionsdruck durch Industrie 4.0 kennzeichnen das anspruchsvolle Arbeitsumfeld im Maschinen- und Anlagenbau. Internationale Wettbewerber aus dem Low-Cost-Segment und handelspolitische Unsicherheiten in wichtigen Absatzmärkten verschärfen die Situation der exportabhängigen Branche weiter. Zukunftsorientierte Betriebe bauen deshalb verstärkt auf das Potenzial der Digitalisierung und IT-optimierter Prozesse.

Halten Sie mit dem Wandel Schritt und konzentrieren Sie sich auf Ihre Kernkompetenz: Qualität.
 

  • Unikate
  • Sonderanfertigungen
  • Kleinserien
  • Varianten
  • Engineer-to-order
Maschinen- und Anlagenbau
  • In 7 Schritten zum richtigen ERP-System - Worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt

    Ob 50 oder 500 Mitarbeiter, Metallindustrie oder Maschinenbau, Einzel- oder Serienfertigung: ERP Lösungen sind aus mittelständischen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Egal aus welchem Grund Sie über ein neues ERP System für Ihr Unternehmen nachdenken: Dieses Whitepaper leitet Sie in 7 Schritten an einem roten Faden durch den Auswahlprozess.
  • Kundenstory BASS GmbH & Co. KG: Industrie 4.0 trotz geringer Bandbreite

    Industrie 4.0 im ländlichen Raum funktioniert auch bei geringer Bandbreite: Mit steter Prozessoptimierung durch fortschreitende Digitalisierung stellt sich der Werkzeughersteller BASS erfolgreich den globalen Herausforderungen: steigende kundenspezifische Produktanforderungen, sinkende Losgrößen und verkürzten Durchlauf- und damit Lieferzeiten.

Warum der Maschinen- und Anlagenbau auf ERP baut

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Flexibilität ist Trumpf
Ob Turbinen, Druck- oder Verpackungsmaschinen, Aufzüge, Baumaschinen oder Präzisionswerkzeug: Maschinen- und Anlagenbauer sind nicht nur Meister ihrer jeweiligen Nische, sondern auch Planungskünstler und Flexibilitätsprofis. Ihre meist hochkomplexen Produkte werden nach Kundenauftrag konstruiert, wobei permanente Anpassungen in der laufenden Produktion gang und gäbe sind – bei steigendem Termin- und Kostendruck.

Ein branchenspezifisches ERP-System ist deshalb im Maschinen- und Anlagenbau unerlässlich, um die nötige Agilität der Prozesse zu gewährleisten und gleichzeitig so effizient und so rentabel wie möglich zu produzieren.

Risikofaktor Unsicherheit
Nach einigen schwierigen Krisenjahren sind die Auftragsbücher der meist mittelständischen Maschinen- und Anlagenbauer zwar wieder gut gefüllt, doch bewegen sich selbst optimistische Umsatzprognosen nur knapp über dem Nullwachstum. Das Problem: Mit einer Exportquote von rund 65 Prozent ist die Branche eng an internationale Krisen und Unsicherheiten gekoppelt, seien es die Russland-Sanktionen, die Konjunkturschwäche der chinesischen Industrie oder der in Frage gestellte Freihandel mit den USA.

Gleichzeitig drängen im Zuge der Globalisierung Billiganbieter aus Fernost auf den Markt und setzen das Beschaffungsmanagement und die Preispolitik unter Druck.

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Impulsgeber Industrie 4.0

Die gute Nachricht: Positive Impulse erwartet der Maschinenbau durch die Digitalisierung. Innovative Technologien wie 3D-Druck und Robotik bedeuten zwar im ersten Schritt ein Investitionsrisiko, das aber durch die Effizienzsteigerung mehr als aufgehoben wird. Automatisierte Prozesse beschränken sich außerdem nicht auf die Produktion, sondern ermöglichen eine optimierte Materialwirtschaft, schnellere Kommunikation in der gesamten Wertschöpfungskette sowie einen deutlich verbesserten After-Sales-Service.

Egal ob Unikate, Kleinserien oder Varianten-Spezialist: In der Auftragsfertigung 4.0 werden nur Hersteller wettbewerbsfähig bleiben, die Kosten, Ressourcen und Produktionssteuerung perfekt managen. Innovative Maschinen- und Anlagerbauer stellen deshalb ihr ERP-System auf den Prüfstand: Ist die eingesetzte IT-Lösung nicht nur den Anforderungen der Branche, sondern auch der digitalen Transformation gewachsen?

Innovative Technologien und Services sowie die weltweite Präsenz unterstreichen den Status der deutschen Maschinenbaubranche als Weltmarktführer.

PwC-Experte Dr. Frank Schmidt

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Integrierte Produktentwicklung
Die produktionsbegleitende Konstruktion prägt die Arbeitsabläufe im Maschinen- und Anlagenbau wesentlich mit. Während die ersten Komponenten bereits gefertigt werden, tüfteln Konstrukteure gemeinsam mit dem Kunden noch an den Feinheiten – jede Änderung kann vor- oder nachgelagerte Prozesse beeinflussen, beispielsweise in der Beschaffung oder der Logistik.

Ein direkt an die ERP Software gekoppeltes CAD-/PLM-System vereinfacht die Abstimmung zwischen den betriebswirtschaftlichen Abteilungen und der Konstruktion.
 

Flexible Beschaffung 
Im Gegensatz zur industriellen Serienfertigung planen Maschinen- und Anlagenbauer dynamisch von Projektschritt zu Projektschritt. Wichtig für eine termingerechte und preisoptimierte Beschaffung ist deshalb ein ERP-System, das mitwachsende Stücklisten unterstützt.

Kalkulationssicherheit
Maschinen- und Anlagenbauer können bei der Preisfindung lediglich auf erste Konstruktionsideen und Erfahrungswerte zurückgreifen. Ein ERP-System bietet auf Knopfdruck Informationen zu vergleichbaren Projekten, aktuelle Preistabellen und Ressourcen.

Angebote werden so auf Basis fundierter Daten und realistischer Risikozuschläge berechnet – und idealerweise im Projektverlauf kontinuierlich mit den tatsächlichen Kosten abgeglichen.
 

Vernetzte Produktion 
Kleine Losgrößen bei hoher Teilevielfalt und sich ständig ändernde Details – die speziellen Rahmenbedingungen im Maschinen- und Anlagenbau erschweren die effiziente Planung und Steuerung der Fertigung enorm. Hersteller, die ihre IT-Lösungen von ERP über PPS bis APS fit machen für die „Smart Factory“, lasten ihre Produktionsanlagen optimal aus und senken so Rüstkosten und Durchlaufzeiten.

ERP Software für den Maschinenbau / Anlagenbau

Moderne Maschinen- und Anlagenbauer sind Projekt-Champions

Der Maschinen- und Anlagenbau steht vor der Aufgabe, seine über Jahrzehnte etablierten USPs zu stärken und mit innovativen Technologien und moderner IT zu verbinden. Um Einsparungs- und Verbesserungspotenziale auszuschöpfen, wandeln sich branchenspezifische ERP-Lösungen zur komplexen Datendrehscheibe der Smart Factory.

Verzahnen Sie Ihre Prozesse zu einem präzise funktionierenden Getriebe!

Zu den wichtigsten ERP Features im Maschinenbau zählen u.a.:

  • Kunden- und Projektakte für einen umfassenden Überblick, z.B. über Umsätze, offene Posten, offene Vorgänge und Aufgaben, Notizen, archivierte Dokumente aus dem Dokumenten-Management-System, Servicegeräte und laufende Servicevorgänge
  • Auftrags-/projektbezogene Beschaffung
  • Variantenmanagement: Standard-, Alternativ- oder ergänzende Artikelstrukturen 
  • Chargen-/Seriennummernverwaltung
  • Geräteakte mit Lifecycle-Stückliste und Ersatz-/Verschleißteileliste
  • Kapazitätsplanung
  • Fertigungs-/Montageplanung mit grafischem Leitstand
  • Flexible Kalkulationsstrukturen für Vor-, mitlaufende und Nachkalkulation, mit Durchgriff auf Einkauf, Fertigung und Bestandsbewertung
  • Auftrags-/projektbezogene Fertigungsliste, wachsende projektbezogene Fertigungsliste, editierbare Auftragsfertigungsliste
  • Genaue Artikel- und Projektbewertung unter Berücksichtigung der Material-, Fremd-, Fertigungs- und Montagekosten sowie der externen Kosten der Beschaffung oder der in Anspruch genommenen Dienstleistungen
  • Mehrdimensionale Deckungsbeitragsrechnung
  • Wichtige Kennzahlen und Auswertungen für den Maschinenbau / Anlagenbau, z.B. Entwicklung der Beschaffungskosten (Rohstoffpreise, Nebenkosten), Fertigungseffizienz (Auslastung, Durchlaufzeiten, Nacharbeitsquote), Serviceeffizienz (Auslastung, Verfügbarkeit, Nachkaufrate, KVP), F+E-Kosten
  • Mobile Anwendungen, z.B. für Verkauf, Einkauf, Service, Lager

In vielen Industrien ist die Integration der Produkt- bzw. Konstruktionsdaten in den Produktionsprozess unabdingbar. Aufgrund der hohen Komplexität ist es meist schwierig, die Produktionsdaten und den gesamten Beschaffungsprozess zeitnah so aktuell zu halten wie die Produktentwicklung. Mit dem CAD/PDM Connector von abas wird der Datenaustausch ganz einfach eingestellt und die darauf folgenden Workflows schnell konfiguriert.

Mit abas ERP managen Sie Ihre kompletten Fertigungsprozesse, planen Ressourcen und Terminen und überwachen Ihre Produktionsabläufe. Das ERP-System unterstützt Fertigungsverfahren wie die auftragsbezogene Fertigung, Kleinserien- und Serienfertigung sowie Massenfertigung. Ihre individuellen Abläufe mit Betriebsstätten, Arbeitsplätzen, Maschinen- und Personalkapazitäten bilden Sie präzise im ERP-System ab.

Eine exakte Kalkulation hilft Ihnen dabei, Kosten und Lieferzeiten zu bestimmen und so sowohl Ihre Gewinnspanne als auch die Zufriedenheit ihrer Kunden zu erhöhen. Die passenden Preise für neue Produkte ermitteln Sie zuverlässig anhand der präzisen Preisfindung. Dank der mitlaufenden Kalkulation wissen Sie immer, ob Sie im Plan sind und können entsprechend reagieren.

Die Materialbedarfsplanung bzw. Disposition ist eine zentrale Funktion im ERP-System. Sie deckt Bedarfe mengen- und termingerecht und sorgt für eine effiziente Fertigung. Sie hilft Ihnen dabei, präzise zu planen, Vorlaufzeiten zu reduzieren sowie Bestände und Lagerkosten möglichst gering zu halten.

Projekte sind oft von hoher Komplexität gekennzeichnet – von der Kalkulation über die Planung von Ressourcen und die Koordination von Aufgaben bis hin zur Kostenkontrolle. Voll integriert in abas ERP ist ein leistungsfähiges Projektmanagement-Instrument, das Sie mit vielfältigen Funktionen zur Planung, Abwicklung und Controlling eines Projektes unterstützt.

Mit der Serviceabwicklung haben Sie den vollständigen Lebenslauf Ihrer Anlagen, Geräte oder Maschinen unter Kontrolle. Planen Sie Ihre Serviceeinsätze und Wartungen sowie die Ersatz- und Verschleißteilversorgung Ihrer Kunden, so dass sich Ihre Serviceorganisation von dem Rest der Wettbewerber abhebt. Das Ganze selbstverständlich auch für unterwegs.

Abas ERP in Aktion

Testen Sie abas ERP mit unserer virtuellen Fabrik

Vom regionalen Metallhändler zum internationalen Luftfahrthersteller

Die WMH GROUP GERMANY beliefert Unternehmen mit Halbzeugen und Sonderlösungen aus Aluminium. Fokussiert auf die Luft- und Raumfahrtindustrie sowie den Maschinenbau, produziert das Unternehmen just in time. Entscheidend sind Transparenz und Rückverfolgbarkeit.

Das ERP-System – das wichtigste Werkzeug für den Maschinen- und Anlagenbau

Die erfreuliche Konsolidierung der Auftragslage verschafft Maschinen- und Anlagenbauern wieder Luft, in ihre IT-Infrastruktur zu investieren. Ob längst fällige Modernisierung oder vorausschauende Optimierung: Welche Features sind bei der Auswahl eines ERP-Systems für den Maschinen- und Anlagenbau unverzichtbar? Die Softwareauswahl ist groß, doch nicht jede Branchenlösung für mittelständische Fertigungsbetriebe ist für die besonderen Anforderungen der Auftragsfertigung geeignet. Der Spagat zwischen Flexibilität und Rationalisierung gelingt nur mit einem ERP-System, das den Projektcharakter von Sonderanfertigungen und Kleinserien perfekt abbildet und gleichzeitig die Möglichkeiten der Digitalisierung und Automatisierung nutzt:

CAD-/PLM-Integration

Entscheidend für die Wertschöpfung im Maschinen- und Anlagenbau ist die koordinierte Zusammenarbeit der Konstrukteure mit allen anderen Abteilungen. Die Einbindung von CAD- und PLM-Daten stellt sicher, dass Kalkulationen, Stücklisten und Produktionspläne auf den aktuellsten Konstruktionsdaten basieren und beschleunigt wichtige Workflows. So kann der Einkauf „Langläufer“ rechtzeitig bestellen und die Fertigung beginnt nach Freigabe neuer Komponenten umgehend mit der Erstellung von Arbeitsplänen. Umgekehrt greifen Konstrukteure unkompliziert auf Preislisten und Ressourcen zu und können diese Informationen direkt in die Entwicklung mit einbeziehen.

Skalierbarkeit & Internationalisierung

Immer mehr kleine und mittlere Maschinen- und Anlagenbauer verwalten komplexe Lieferketten im In- und Ausland. Wichtig ist deshalb eine multisitefähige ERP-Software, die sowohl eigene Niederlassungen als auch Lieferanten problemlos integriert und einen vollautomatisierten, transparenten Datenaustausch ermöglicht.

Qualität & Service

Präzision und Qualität zählen zu den Kernkompetenzen des Maschinen- und Anlagenbaus – nicht nur in der Produktion, sondern auch im kundenorientierten After-Sales-Service. Ob grenzüberschreitende Ersatzteillieferung oder lückenlose Rückverfolgung: Von Vorteil ist eine ERP-Geräteakte mit Lifecycle-Stückliste sowie eine integrierte Chargen- und Seriennummernverwaltung.

Produktionssteuerung

Die komplexen Fertigungsabläufe im Maschinen- und Anlagenbau erfordern ein flexibles PPS, das zwischen Sonderanfertigungen, Kleinserien und Varianten unterscheidet. Ein APS managt die branchentypische Dynamik durch Feinplanung in Echtzeit: Mit Hilfe von Simulationen werden die Kapazitäten kontinuierlich abgeglichen und Auftragsreihenfolgen angepasst.

Kalkulation & Controlling

Die großen Auftragsvolumina im Maschinen- und Anlagenbau im Griff zu behalten, ist eine große Herausforderung. Angebote müssen rentabel kalkuliert und im Projektverlauf kontinuierlich mit den entstehenden Kosten abgeglichen werden. Kostenträgerrechnungen analysieren die Rentabilität von Produkten oder Komponenten und erleichtern (ggf. in Kombination mit BI-Tools) die künftige strategische Ausrichtung des Unternehmens.

Kommunikation 4.0

Maschinen- und Anlagenbauer sind von der ersten Idee bis zum After-Sales-Service im kontinuierlichen Dialog mit Kunden und Lieferanten. Ein ERP-System, das alle relevanten Daten in Kunden-, Projekt- und Lieferantenakten bündelt und über mobile Apps verfügbar macht, schafft hier einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Cloud/Saas

In der Smart Factory sind Partner, Maschinen und Werkstücke über eine gemeinsame technologische Plattform vernetzt: die Cloud. Ein hochperformantes ERP-SaaS-Modell ist deshalb auch im Maschinen- und Anlagenbau Voraussetzung für das Gelingen der digitalen Transformation.

Alles passt, aber Sie sind sich immer noch nicht sicher?

Dann überlegen Sie, welchem Software-Anbieter Sie zutrauen, Ihr Unternehmen auf dem Weg zu Industrie 4.0 zu begleiten. Denn nur ein IT-Partner, der die Herausforderungen des Maschinen- und Anlagenbaus versteht, kann maßgeschneiderte Lösungen im ERP-System zur Verfügung stellen.