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Komponentenfertigung

ERP für die Komponentenfertigung

Komplexe Bauteile nach Kundenanforderungen, immer kürzere Produktlebenszyklen und steigender Wettbewerbsdruck durch Billiganbieter in Fernost: Komponentenfertiger bewegen sich im Spannungsfeld zwischen technischem Tüftler und kühlem Kalkulierer. Um sich in diesem anspruchsvollen Markt zu behaupten, reicht fachliche Kompetenz allein nicht aus, sondern die IT-gestützte Optimierung sämtlicher betrieblicher Prozesse wird zur Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg.

Sie sind Spezialist Ihres Fertigungsbereichs – dasselbe sollten Sie auch von Ihrer IT-Lösung erwarten!
 

  • Prototypen
  • Sonderanfertigungen
  • Kleinserien
  • Varianten
  • Großserien
Komponentenfertigung
  • Perfektion in der Produktion - 10 Fragen, die sich Fertigungsbetriebe bei der ERP-Auswahl stellen sollten

    Welche Kriterien muss ein modernes ERP System für den produzierenden Mittelstand erfüllen? In diesem Whitepaper erfahren Sie, auf welche 10 Kriterien Sie besonderen Wert legen sollten.
  • Kundenstory ADAPT Elektronik GmbH: High-Tech-Kabel für alle Fälle

    Die unterfränkische ADAPT Elektronik GmbH produziert seit über 40 Jahren High-Tech-Verbindungstechnik. Mit der abas ERP Software optimiert ADAPT seine internen und übergreifenden Geschäftsprozesse größtenteils selbst. Dank effizienter Workflows steigt der Unternehmensgewinn Jahr für Jahr.

Warum ERP Systeme der Komponentenfertigung den letzten Schliff verleihen

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Trend zur Komponentenfertigung
Ob Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Elektronik, Gerätebau oder Medizintechnik: Immer schnelllebigere Märkte machen die komplette Eigenfertigung für Originalhersteller immer schwieriger – zu dynamisch ist die Entwicklung neuer Technologien, zu groß die Investitionen in den Maschinenpark und den Aufbau des nötigen Know-hows. Die Nachfrage nach der ausgelagerten Montage und Bearbeitung einbaufertiger Komponenten steigt deshalb in nahezu allen Industriesegmenten kontinuierlich.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Externe Komponentenfertiger sind Profis ihrer jeweiligen Nische, sei es Metall- oder Kunststoffbearbeitung, Schweißen, Fräsen, Drehen, Kleben, Biegen, Kneten oder Löten. Das Outsourcing ausgewählter Produktionsteilschritte bindet so deutlich weniger Ressourcen in der Vorfertigung und reduziert Lager- und Produktionsflächen.

Wachstumsmarkt Komponentenfertigung: Chance und Risiko
Der anhaltende Trend zur Komponentenfertigung bietet für spezialisierte Fertigungsbetriebe hervorragende Chancen, erfordert aber nicht nur hohe Verfahrenskompetenz, sondern auch das Handling teils komplexer Lieferketten und Produktvarianten – bei steigendem Termin- und Kostendruck.

Die Herausforderung: Hersteller verlagern immer größere Teile der Wertschöpfung – und damit das unternehmerische Risiko – auf ihre Komponenten-Zulieferer. In vielen Bereichen umfasst die Komponentenfertigung längst nicht mehr nur die Werkstoffbearbeitung und Montage, sondern auch Produktentwicklung, Testing, Qualitätssicherung, Just-in-Sequence-Lieferung, Vorhaltung von Ersatzteilen und Reparaturleistungen.

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Alles aus einer Hand – alles in einem System

Nur Fertigungsbetriebe, die mit der Innovationsgeschwindigkeit ihrer Kunden mithalten und die geforderte Qualität und Liefertreue gewährleisten können, werden sich erfolgreich in der Komponentenfertigung positionieren. Nicht weniger wichtig: Um auch preislich im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu bleiben, darf sich die smarte Automation und Digitalisierung nicht auf die Produktion beschränken.

Für Komponentenfertiger ist deshalb ein branchenspezifisches ERP System unerlässlich, um die Effizienz und Transparenz aller Prozesse von der Prototypen-Konstruktion über die Materialwirtschaft bis zum After-Sales-Service zu verbessern.

Innovationsstärke wird mehr als früher zum Schlüssel einer höheren Wettbewerbs-Fähigkeit. Die Hälfte aller Produkte, die wir in fünf Jahren verkaufen wollen, müssen wir erst entwickeln.

Karl Heinz Beckurts, ehem. Siemens AG

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Integrierte Produktentwicklung
Moderne Komponentenfertiger sind weit mehr als reine Lohnfertiger – immer enger werden sie auch in die Produktentwicklung ihrer Kunden eingebunden und verwalten die Konstruktionsdaten und Stücklisten zahlreicher Varianten über den gesamten Produktlebenszyklus. Voraussetzung für die Rentabilität dieser Entwicklungsdienstleistung ist ein hocheffizientes Product Lifecyle Management und eine transparente Kostenstruktur.
 

Automatisierte Materialwirtschaft 
Eine komplexe Supply Chain von Zukaufteilen, steigende Rohstoffpreise und teils lange Beschaffungsfristen machen eine vorausschauende Materialplanung zum entscheidenden Erfolgsfaktor für eine bedarfsgerechte und kosteneffiziente Beschaffung.
 

Digitalisierte Produktion
Komponentenfertiger haben im Vergleich zum Maschinen- und Anlagenbau Aufholbedarf beim Thema Industrie 4.0 und Smart Factory. Nur über die enge Vernetzung von ERP System, PPS, Maschinen und Werkstücken können Durchlaufzeiten trotz Variantenvielfalt und unterschiedlichen Fertigungstypen ausreichend verkürzt und so die geforderten Lieferfristen eingehalten werden.

Kundenspezifische Anforderungen 
Für viele Kunden müssen Komponentenfertiger branchenindividuelle Vorgaben flexibel umsetzen, beispielsweise logistische Sonderprozesse in der Automobilindustrie oder QS- und Compliance-Vorgaben in der Hightech-Elektronik.
 

Strategische Unternehmenssteuerung 
Welche Kunden und Komponenten lohnen sich wirklich? Wo versteckt sich ungenutztes Effizienzpotenzial?

Mitlaufende Kalkulationen, aktuelle Preistabellen und BI-Tools unterstützen die Angebotserstellung und Kostenkontrolle und identifizieren auf Knopfdruck Umsatztreiber und Rendite-Bremser.
 

Kommunikation 4.0
Zukunftsorientierte Komponentenfertiger vernetzen sich konsequent, sowohl intern zwischen Geschäftsbereichen und Niederlassungen als auch mit Kunden und Lieferanten.

Moderne ERP Systeme mit mobilen Apps und Datenübertragungsstandards wie EDI ermöglichen einen schnellen und flexiblen Informationsaustausch.

ERP Software für die Komponentenfertigung

Erfolgreiche Komponentenfertiger sind Allround-Profis

Ein branchenspezifisches ERP System stärkt Komponentenfertiger nicht nur in ihrer Kernkompetenz „Produktion“, sondern stellt auch alle nötigen Features zur Verfügung, um das Portfolio durch kundennahe Dienstleistungen wettbewerbsfähig zu gestalten – schnell, flexibel und gewinnorientiert.

Bringen Sie nicht nur Ihre Produkte, sondern auch Ihre Prozesse in Form!

Zu den wichtigsten ERP Features in der Komponentenfertigung zählen u.a.:

  • Absatzplanung mit Planaufträgen zur Unterstützung der Disposition und Beschaffung
  • Variantenmanagement: Standard-, Alternativ- oder ergänzende Artikelstrukturen 
  • Chargen-/Seriennummernverwaltung
  • Chargenbezogene Dokumentationen
  • Vor-, mitlaufende und Nachkalkulation: genaue Kalkulation und permanenter Vergleich von Vor- und Nachkalkulation auf Projekt- und Kundenebene
  • Kapazitätsplanung
  • Verlängerte Werkbank / Fremdfertigung
  • Mehrmaschinenbedienbarkeit der Werker
  • Logistik / Lager: exakte Abbildung der Lagerstruktur, einstellbare Reservierungsszenarien, einfaches Umreservieren, wegeoptimierte Kommissionierung, vorbereitende Versandplanung
  • Bestandsbewertung nach unterschiedlichen Bewertungsverfahren
  • Wichtige Kennzahlen und Auswertungen für Komponentenfertiger, z.B. ABC-Analysen, Auftragseingang/-bestand/-reichweite sowie Auslastungsgrad in der Fertigung, Lagerbestand/-reichweite/-umschlag, Fertigungseffizienz (Durchlaufzeiten, Rüstminimierung, Maschinenausfall, Reparaturhäufigkeit und -kosten), Einkaufseffizienz (Preisentwicklung, Losgrößen, Beschaffungskosten, Lieferantenreklamationen), Auswertung der Innovationseffizienz (F+E-Kosten vs. Umsatz mit Neuprodukten, Neukundengewinnung, Kosteneinsparung)
  • Mobile Anwendungen, z.B. für Verkauf, Einkauf, Service, Lager

Eine exakte Planung ist der Schlüssel zum Erfolg. Advanced Planning and Scheduling (APS) visualisiert relevante Prozesse, Materialien und Kapazitäten für eine schnellere und effektivere Planung. So kann Ihr Team in der Produktion Material- und Kapazitätsengpässe schnell identifizieren und entsprechend reagieren.

Mit abas ERP managen Sie Ihre kompletten Fertigungsprozesse, planen Ressourcen und Terminen und überwachen Ihre Produktionsabläufe. Das ERP-System unterstützt Fertigungsverfahren wie die auftragsbezogene Fertigung, Kleinserien- und Serienfertigung sowie Massenfertigung. Ihre individuellen Abläufe mit Betriebsstätten, Arbeitsplätzen, Maschinen- und Personalkapazitäten bilden Sie präzise im ERP-System ab.

Mit abas ERP haben Sie Ihre Bestände im Griff. Alle Bestandsbewegungen zwischen Lieferanten, Kunden, Produktion und Lagern werden vom ERP-System geplant, verwaltet und gesteuert. Die ERP-Software hilft Ihnen bei der optimalen Koordination des Warenflusses und sorgt für optimale Lagerbestände, einen schnelleren Lagerumschlag sowie eine hohe Lieferbereitschaft.

Die Betriebsdatenerfassung (BDE) sowie die Personalzeiterfassung (PZE) liefern wichtige Informationen über den Status Ihres Produktionsprozesses. Das Besondere: Dank der Plattformunabhängigkeit entscheidet der Anwendungsfall und die Umgebung über die Art der Bedienung und des Endgerätes.

Supplier Relationship Management (SRM) hat einen immer höheren Stellenwert. abas ERP unterstützt Sie beim Lieferantenmanagement und ermöglicht es Ihnen, Lieferantenbeziehungen aktiv zu gestalten und die Prozesse zwischen Ihrem Unternehmen und den Lieferanten effizient zu koordinieren. Sie können die aktuelle Situation eines Lieferanten beurteilen und so sichere Entscheidungen treffen.

abas ERP unterstützt Ihren gesamten Verkaufsprozess von der Chance bis zum Auftrag und zur After-Sales-Betreuung. Alle relevanten Informationen zu Interessenten und Kunden stehen Ihnen zentral zur Verfügung, was Ihnen maximale Transparenz gewährleistet. Natürlich voll integriert in das abas ERP Gesamtsystem inklusive DMS, BI-Berichten und Mobile Apps für den Verkauf.

Abas ERP in Aktion

Testen Sie abas ERP mit unserer virtuellen Fabrik

Mit neuem ERP auf der Überholspur

Die ADAPT Elektronik GmbH gehört zu den führenden Kabelkonfektionären Europas. Nach intensiver ERP Auswahl fiel die Wahl auf abas ERP. Heute setzt ADAPT zusätzlich abas DMS, eine Scanner-Lösung für die Materiallogistik sowie Business Apps ein.

ERP Systeme für Komponentenfertiger: Vorteile in Serie

Viele Maschinen- und Anlagenbauer, Elektronikzulieferer und Spezial-Fertigungsbetriebe haben das Zukunftspotenzial der Komponentenfertigung erkannt und nutzen ihr Nischen-Know-how, um sich als Komponentenfertiger zu etablieren – sei es als zweites Standbein oder im Zuge einer strategischen Neuausrichtung. Oft ist das bestehende ERP System den zusätzlichen Anforderungen der Komponentenfertigung nicht gewachsen, eine klassische Fertigungssoftware reicht hier in den seltensten Fällen aus. Die Notwendigkeit zur Umsetzung von Industrie 4.0 vergrößert das Lastenheft zusätzlich, so dass die ERP Landschaft in der Komponentenfertigung einen starken Wandel erlebt.

Die geforderte Geschwindigkeit und Servicebreite zu konkurrenzfähigen Preisen zu liefern, ohne Zugeständnisse bei der Qualität und Rentabilität zu machen, gelingt nur mit einem ERP System, das unternehmensübergreifend alle Prozesse abbildet, automatisiert und vernetzt. Aber welche Kriterien und Features spielen bei der Auswahl einer modernen IT-Lösung für Komponentenfertiger eine Rolle?

Hochleistungslogistik

Insbesondere die Automobilindustrie stellt hohe Ansprüche an die logistischen Prozesse ihrer Komponentenfertiger. Um teure Sonderfahrten oder Konventionalstrafen zu vermeiden, hat der reibungslose Materialfluss oberste Priorität. Für Automotive-Komponenten muss das ERP System deshalb die geforderten Workflows der OEM (Just-in-Time / Just-in-Sequence) sowie kundenindividuelle Logistikkonzepte (Perlenkette / NLK) unterstützen.

Materialwirtschaft

Ob 10 oder 1000 Einzelbauteile: Typisch für Stücklisten in der Komponentenfertigung ist ein Mix aus Eigenfertigung, Zukaufteilen und Kundenbauteilen. Wichtig ist deshalb eine Unternehmenssoftware, die die Workflows der verlängerten Werkbank beherrscht und Konsignationslager verwaltet.

CAD-/PLM-Integration

Viele Komponentenfertiger sind intensiv an der Entwicklung beteiligt und managen eine wachsende Variantenvielfalt. Die Einbindung von CAD- und PLM-Daten in das ERP System stellt sicher, dass Kalkulationen, Stücklisten und Fertigungspläne auf den aktuellsten Konstruktionsdaten basieren und Designänderungen allen Abteilungen transparent zur Verfügung stehen.

Produktionssteuerung

Ein branchenspezifisches ERP System für die Komponentenfertigung bezieht Maschinenbelegung, Schichtpläne, Liefertermine und Lagerbestände in die Feinplanung ein, übermittelt Stücklistenänderungen automatisiert an die Fertigung und passt Auftragsreihenfolgen dynamisch an.

Qualitätsmanagement und Compliance

Immer häufiger übertragen Originalhersteller die Qualitätssicherung auf ihre Komponentenfertiger – bei wachsenden Qualitätsanforderungen, gesetzlichen Vorschriften und Umweltrichtlinien eine große Herausforderung für die meist mittelständischen Anbieter. Eine lückenlose Prüfdokumentation und die integrierte Chargen- und Seriennummernverwaltung ermöglichen die unkomplizierte Rückverfolgung aller Teile im Garantie- oder Reparaturfall. Auch die transparente Nachvollziehbarkeit von Materialspezifikationen wird durch ein branchenspezifisches ERP System wesentlich vereinfacht.

Hoher Automatisierungsgrad

Komponentenfertiger sind für die Liefertreue ihrer Kunden mitverantwortlich. ERP Systeme in der Komponentenfertigung müssen deshalb sämtliche Effizienzpotenziale ausschöpfen, so weit als möglich vorausdenken und den manuellen Aufwand in der Materialwirtschaft und Produktion durch automatisierte Prozesse wie Bestellvorschläge und Ausschreibungen entlasten.

Skalierbarkeit und Internationalisierung

Immer mehr mittelständische Komponentenfertiger bauen komplexe internationale Partner- und Lieferantennetzwerke auf oder gründen Tochterunternehmen im Ausland. Von Vorteil ist ein multisitefähiges ERP System, um eigene Niederlassungen, Lieferanten und Partner unkompliziert einbinden zu können.

Offene Architektur

Komponentenfertiger müssen den reibungslosen Datenaustausch mit Kunden und Lieferanten sicherstellen und branchenindividuelle Workflows abbilden – hier punkten ERP Lösungen mit offenen Schnittstellen und stabilen Konnektoren.

Cloud/SaaS

Der Weg zur Smart Factory führt unweigerlich zur Cloud: Partner, Maschinen und Werkstücke müssen über eine gemeinsame technologische Plattform vernetzt werden, die das wachsende Datenvolumen beherrscht. ERP Systeme für Komponentenfertiger sollten deshalb auch als SaaS-Modell zur Verfügung stehen.

Alles passt, aber Sie sind sich immer noch nicht sicher?

Dann überlegen Sie, welchem Software-Anbieter Sie zutrauen, Ihr Unternehmen bei der digitalen Transformation zu begleiten. Denn nur ein Entwicklungspartner, der die Herausforderungen der Komponentenfertigung versteht, kann maßgeschneiderte Lösungen im ERP System zur Verfügung stellen.